Equinor und Partner treffen Investitionsentscheidung zum Bau des Windparkes Hywind Tampen

©Illustration von Hywind Tampen

Oslo,  11. Oktober 2019. Der norwegische Energiekonzern Equinor und die Partner Snorre und Gullfaks haben eine endgültige Investitionsentscheidung für die Offshore-Windparkentwicklung Hywind Tampen getroffen. Heute werden den norwegischen Behörden zwei aktualisierte Pläne für Entwicklung und Betrieb vorgelegt.

Die Öl- und Gasplattformen werden die ersten sein, die von einem schwimmenden Offshore-Windpark angetrieben werden. Der Windpark wird etwa 140 Kilometer von der Küste entfernt in 260 bis 300 Metern Wassertiefe zwischen den Plattformen Snorre und Gullfaks liegen.

„Seit fast 20 Jahren entwickeln wir systematisch Technologien für schwimmenden Offshore-Wind. Die Entscheidung der Partner von Snorre und Gullfaks trägt dazu bei, diese Technologie einen wichtigen Schritt vorwärts zu bringen. Rund 80 Prozent des globalen Ressourcenpotenzials für Offshore-Windkraftanlagen liegen in tiefen Gewässern, und schwimmender Offshore-Wind kann eine wichtige Rolle bei der Energiewende für eine nachhaltigere globale Energieversorgung spielen. Dies bietet der norwegischen Industrie erhebliche Chancen“, sagt Eldar Sætre, CEO von Equinor.

Die Investitionen von Hywind Tampen belaufen sich auf fast fünf Milliarden NOK. Die norwegischen Behörden haben über Enova, ein Finanzinstitut zur Finanzierung umweltfreundlicher Lösungen, eine Finanzierungszusage in Höhe von bis zu 2,3 Milliarden NOK für das Projekt Hywind Tampen abgegeben. Darüber hinaus hat der NOx-Fonds des Unternehmenssektors beschlossen, das Projekt mit bis zu 566 Millionen NOK zu unterstützen.

Der Windpark wird aus elf Windkraftanlagen bestehen, die auf der von Equinor entwickelten Hywind-Technologie basieren. Die 8-MW-Turbinen werden eine Gesamtleistung von 88 MW haben und etwa 35 Prozent des jährlichen Strombedarfs der fünf Plattformen Snorre A und B, Gullfaks A, B und C decken.

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