33 Öl- und Gasunternehmen bewerben sich um neue Explorationslizenzen

©Ministerium für Erdöl und Energie

Oslo, 4. September 2019.  33 Öl- und Gasunternehmen haben sich beim norwegischen Ministerium für Erdöl und Energie um Lizenzen der 19. Ausschreibungsrunde in vordefinierten Gebieten (Awards in Predefined Areas –APA) beworben. Dies zeige, dass das Interesse am norwegischen Schelf sehr groß ist und die Unternehmen hier zur langfristigen Wertschöpfung beitragen wollen, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums. Laut Öl- und Energieminister Kjell-Børge Freiberg sei es für norwegische Arbeitsplätze und die künftige Wertschöpfung sowie für die Finanzierung der gesamten Wohlfahrtsgesellschaft von entscheidender Bedeutung, mehr Ressourcen durch Exploration zu generieren.

Bis zum Bewerbungsschluss am 27. August gingen beim Ministerium Anträge von insgesamt 33 verschiedenen Unternehmen auf Neuzuteilung ein. Die Unternehmen repräsentieren eine breite Vielfalt – von den großen internationalen Ölunternehmen über mittelständische Unternehmen bis hin zu den kleineren Explorationsunternehmen. Sowohl die Zahl der Unternehmen, die sich beworben haben, als auch die Gesamtzahl der Bewerbungen sind hoch und vergleichbar mit den großen Lizenzrunden der vergangenen Jahre.

“Vorhersehbare und stabile Rahmenbedingungen und eine aktive Landzuteilung sind zwei der Hauptpfeiler der Erdölpolitik der Regierung”, sagte Freiberg. „Auch in diesem Jahr haben wir den APA-Bereich aufgrund professioneller Reviews deutlich erweitert. Das große Interesse zeigt, dass der norwegische Festlandsockel wettbewerbsfähig ist und unsere Erdölpolitik funktioniert.”

Das APA-Gebiet werde kontinuierlich erweitert, da das geologische Wissen in Gebieten auf dem norwegischen Festlandsockel kontinuierlich zunehme, heißt in der Mitteilung. Das vordefinierte Gebiet wurde im Zusammenhang mit dieser Genehmigungsrunde sowohl in der Norwegischen See als auch in der Barentssee erheblich ausgedehnt. 

Anfang 2020 sollen die neue Produktionslizenzen in den angekündigten Bereichen vergeben werden.

Die erste Lizenzrunde auf dem norwegischen Festlandsockel wurde 1965 abgeschlossen. Die Aktivitäten begannen in der Nordsee, während die Erkundung von Gebieten in der Norwegischen See und der Barentssee 15 Jahre später starteten. 

Derzeit sind in Norwegen rund 170.000 Menschen direkt oder indirekt an den Erdölaktivitäten beteiligt. Seit der ersten Ölförderung haben die Öl- und Gasfirmen mit  14.600 Milliarden NOK zur Wertschöpfung beigetragen und dem Staat seit der Jahrtausendwende einen Netto-Cashflow von mehr als 6.200 Milliarden NOK zur Verfügung gestellt. Der Netto-Cashflow des Staates aus Erdölaktivitäten belief sich 2018 auf 251 Milliarden NOK. Damit entfielen auf  jede vierköpfige Familie Erdöleinnahmen von mehr als 174.000 NOK.

Liste der Unternehmen, die sich um eine Lizenz in einem oder mehreren der ausgeschriebenen Gebiete in der aktuellen APA-Runde beworben haben:

  • Aker BP ASA
  • A / S Norske Shell
  • Steinbock Norge AS
  • Chrysaor Norge AS
  • Concedo ASA
  • ConocoPhillips Scandinavia AS
  • DEA Norge AS
  • DNO Norge AS
  • Edison Norge AS
  • Equinor Energy AS
  • Idemitsu Petroleum Norge AS
  • Ineos E & P Norge AS
  • Lime Petroleum AS
  • Lotos Exploration & Production Norge AS
  • LUKOIL Overseas North Shelf AS
  • Lundin Norway AS
  • M Vest Energy AS
  • Neptune Energy Norge AS
  • OKEA AS
  • OMV (Norwegen) AS
  • EIN Dyas Norge AS
  • Pandion Energy AS
  • Petrolia NOCO AS
  • PGNiG Upstream Norway AS
  • Repsol Norge AS
  • RN Nordic Oil AS
  • Source Energy AS
  • Spirit Energy Norge AS
  • Suncor Energy Norge AS
  • Gesamt E & P Norge AS
  • Unsere Energie AS
  • Wellesley Petroleum AS
  • Wintershall Norge AS

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