NEL ASA plant Giga-Fabrik zur Herstellung von Elektrolyseuren im Industriepark Herøya

Der Industriepark Herøya in der Gemeinde Porsgrunn im Süden Norwegens beherbergt rund 80 Mieter. Jetzt will Nel ASA hier ein neues Produktionswerk errichten.©Industriepark Herøya

Oslo, 28. August 2019. Der norwegische Hydrogen-Spezialist Nel ASA hat sich im Industriepark Herøya (Herøya) ein 15.000-Quadratmeter-Grundstück als neuen Standort für die geplante Erweiterung der Produktionskapazität von alkalischen Elektrolyseuren gesichert. Wie das Unternehmen mitteilt, biete der neue Standort in Herøya die Möglichkeit, die Kapazität weiter auf über 1 GW/Jahr auszubauen. Bisher betreibt Nel ASA in Notodden eine Produktion mit einer Kapazität von 40 MW. Diese soll, ebenso wie Forschung und Entwicklung weiterhin in Notodden verbleiben.

„Wir haben im Jahr 2019 bei den Expansionsplänen eng mit Partnern und Stakeholdern zusammengearbeitet und sind zu dem Schluss gekommen, dass der Standort des neuen Produktionswerks Herøya sein wird, ein weltweit führender Industriekomplex mit bereits bestehender Infrastruktur zu wettbewerbsfähigen Preisen. Herøya bringt Nähe zu wichtigen Partnern, verfügt über ein jahrzehntelanges industrielles Erbe und ist ein attraktives Industriezentrum für aktuelle und zukünftige Kollegen. Die verfügbare Anlage in Herøya bietet auch bedeutende Möglichkeiten zur Steigerung der Produktion. Abgesehen von der Herstellung werden die verbleibenden Aktivitäten von Notodden aus fortgesetzt“, sagt Jon André Løkke, CEO von Nel.

Anfänglich soll die Produktionskapazität 360 MW/Jahr betragen. Nel prüft derzeit auch Möglichkeiten, eine noch fortschrittlichere Produktionslinie und ein noch fortschrittlicheres Herstellungsverfahren zu entwickeln, mit denen die Kapazität deutlich über 1 GW hinaus gesteigert werden kann, teilt das Unternehmen mit.

Im jetzt vorgelegten Bericht für das zweiten Quartal 2019 meldet Nel ASA einen Umsatz von 122,5 Millionen NOK sowie eine Auftragsbestand von 568 Millionen NOK zum Ende des ersten Quartals 2019. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres erreichte das Unternehmen einen Umsatz von 135,8 Millionen NOK. Um die geschätzten Kosten abzüglich des geschätzten Versicherungsschutzes im Zusammenhang mit dem Vorfall an der Wasserstofftankstelle Kjørbo zu decken, bildete Nel ASA Rückstellungen in Höhe von 35 Millionen NOK. Das EBITDA lag, bereinigt um einmalige und andere Anlaufkosten, bei minus 26,3 Millionen NOK.

„Nel beendete das Quartal mit einem beispiellosen hohen Auftragsbestand und einer soliden Pipeline von Aussichten, die die Marktchancen widerspiegeln, die unsere führende Technologie in allen Segmenten bietet. Der Umsatz im zweiten Quartal entsprach den Unternehmensaussichten und unser Auftragseingang bietet eine solide Grundlage für die zweite Jahreshälfte und darüber hinaus“, sagt Jon André Løkke, Vorstandsvorsitzender von Nel.

Lesen Sie hier mehr über Nel ASA.
Finden Sie hier die Ergebnisse des 2. Quartals 2019.


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