Ausländisches Frachtvolumen über norwegische Häfen steigt schneller als inländisches Volumen

In den Häfen von Bergen und im Umland werden vor allem Öl- und Ölprodukte umgeschlagen.©Port of Bergen

Oslo, 30. Juli 2019. Die Zahl der in norwegischen Häfen verladenen und entladenen Tonnen Fracht stieg nach Angaben der norwegischen Statistikbehörde SSB von 2017 bis 2018 um 2,2 Prozent. In den letzten fünf Jahren ist das Frachtvolumen über norwegische Häfen um 7,5 Prozent gewachsen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr etwas mehr als 215 Millionen Tonnen Güter in norwegischen Häfen verladen. Etwa zwei Drittel der Waren kam von einem ausländischen Hafen oder wurde zu einem ausländischen Hafen geliefert, ein Drittel hat seinen Ursprung im Inland inklusive des norwegischen Kontinentalschelfs. 

In den letzten fünf Jahren ist das ausländische Warenaufkommen in norwegischen Häfen um fast 15 Prozent gestiegen. Das Inlandsvolumen blieb dagegen nahezu unverändert. Etwa 48,6 Prozent der Güter waren Trockengüter. 39,7 Prozent wurden von Tankschiffe in die Häfen transportiert. Andere Fracht machte 2018 7,1 Prozent der gesamten Fracht in norwegischen Häfen aus. Auf Containerschiffen wurden 3,1 Prozent, auf mobilen Frachteinheiten 1,5 Prozent der Ladung transportiert. 

Entwicklung des Frachtvolumens in norwegischen Häfen

Allein in Bergen und Umland wurden 2018 mehr als 20 Prozent des gesamten Frachtvolumens umgeschlagen, was hauptsächlich auf die Verladung von Rohöl und Erdölprodukten ins Ausland zurückzuführen war.

Die Erzschifffahrt trug dazu bei, dass Narvik 2018 knapp zehn Prozent der gesamten Be- und Entladungen ausmachte. Danach folgten die Hafenanlagen um Porsgrunn, Haugesund und Tønsberg mit jeweils rund fünf Prozent des Frachtvolumens.

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