70 Prozent der Strände in Norwegen frei zugänglich

Neben Hütten und Wohngebieten versperren auch Industriebauten den Zugang zum Strand.©BPN

Oslo, 19. Juli 2019. 70 Prozent der Strände in Norwegen sind frei zugänglich. Allerdings sind die Zonen, da ein 100-Meter-Gürtel entlang der Küste von allen genutzt werden kann, sehr unterschiedlich im Lande verteilt. In der Finnmark stehen nach einer Übersicht der norwegischen Statistikbehörde SSB 90 Prozent der Strandzone zur Verfügung, in Oslo 30 Prozent. Damit kommen in Oslo auf jeden Norweger nur zwei Quadratmeter freie Strandfläche, in der Finnmark sind es 5.860 Quadratmeter pro Kopf.

Oslo hat eine Strandzone von 4.164 Morgen, in der Finnmark sind es insgesamt 502.342 Morgen. Der Bedarf entlang der Küste im Hinblick auf den Bau von Häusern, Hütten, Straßen und Geschäftsbereichen am Strand unterscheidet sich stark von Region zu Region.

17 Prozent der Strandzone sind landesweit nicht verfügbar, weil Gebäude direkt am Strand oder in unmittelbarer Nähe den Zugang versperren. Kulturland trägt mit zwölf Prozent bei, Straße und Schiene mit etwa zwei Prozent.

Die Anzahl der Gebäude, die in der Strandzone gebaut werden, nimmt ab. 2017 wurden 3.800 Genehmigungen für Gebäude im 100-Meter-Gürtel entlang der norwegischen Küste erteilt. Für Eigenheime wurden 2016 knapp über 1.000 Genehmigungen registriert, für 2017 waren es rund 950. Bei den Hütten ist die Zahl ebenfalls etwas zurückgegangen.

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