Südkorea startet mit Equinor schwimmendes Windprojekt

©Equinor

Oslo,  11. Juli 2019. Der norwegische Energiekonzern Equinor, die Korea National Oil Corporation (KNOC) und das koreanische Energieunternehmen Korea East-West Power (EWP) haben ein Konsortium zur Entwicklung des schwimmenden Offshore-Windprojektes Donghae 1 gegründet. Der 200-MW-Windparks soll in der Nähe des von KNOC betriebenen Donghae-Erdgasfelds vor der Küste von Ulsan in Südkorea entstehen. In einer Machbarkeitsstudie für den Windpark soll unter anderem die Nutzung der Donghae 1-Plattform als Unterstation für einen möglichen Windpark geprüft werden. 2022 will das Konsortium mit dem Bau beginnen, der erste Strom soll 2024 geliefert werden.

„Wir freuen uns sehr, Mitglied der Partnerschaft zu sein, die an der Realisierung des ersten schwimmenden Offshore-Windparks in Asien beteiligt ist“, sagt Stephen Bull, Senior Vice President von Equinor, zuständig für New Energy Solutions. „Wenn es uns gelingt, das Projekt zu realisieren, wird das schwimmende Offshore-Windprojekt Donghae der weltweit größte schwimmende Windpark sein, mehr als doppelt so groß wie Hywind Tampen auf dem norwegischen Festlandsockel. Ein schwimmender Offshore-Windpark dieser Größe wird dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der schwimmenden Offshore-Windkraft in Zukunft weiter zu steigern.“

Südkorea hat beschlossen, den Energiemix des Landes von Atomkraft und Kohle auf erneuerbare Energien umzustellen. Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung wird bis 2030 auf 20 Prozent geschätzt. Ziel ist es, bis 2030 die Kapazität für erneuerbare Energien um 49 GW zu erhöhen. Davon entfallen 31 GW auf Solarenergie und 16 GW auf Windenergie.

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