Lundin Norge startet Testbohrung in neuartigem Reservoir in der Nordsee

Bisher wurden in einem Reservoir wie Rolvsnes mit gerissenem und verwittertem Granitgestein in der Nordsee keine Ölvorkommen nachgewiesen, die sich wirtschaftlich abbauen ließen. Jetzt startet Lundin Norge eine Testextraktion in Rolvsnes.©Lundin Norway AS

Oslo, 10.Juli 2019. Lundin Norway AS, ein Tochterunternehmen des schwedischen Öl- und Gaskonzerns Lundin, darf aus dem Rolvsnes-Fund auf dem Edvard-Grieg-Feld in der Nordsee Proben entnehmen. Das genehmigte jetzt das norwegische Energieministerium. Bei dem Reservoir handelt es sich um gerissenes und verwittertes Granitgestein, in dem bisher in der Nordsee keine Öl- und Gasvorkommen entdeckt wurden. Ein erfolgreicher Test könne auch in anderen Gebieten des norwegischen Schelfs Erkundungen in diesem Gestein eröffnen, teilt das Ministerium mit. 

Die Entdeckung von Rolvsnes befindet sich südlich des Edvard-Grieg-Feldes auf der Höhe von Utsira in der Nordsee. Das Vorkommen wurde 2009 nachgewiesen. Die Gewinnung erfolgt nun unter Wiederverwendung eines im Jahr 2018 auf dem Feld gebohrten Bewertungsbohrlochs. 

“Die  Probebohrung bei Rolvsnes ist ein sehr spannendes Projekt. Wenn die Lizenznehmer Erfolg haben, können wir in Zukunft auf weitere neue Felder in dieser Art von Reservoir hoffen”, erklärte Staatssekretär Rikard Gaarder Knutsen. Bisher galten Ölvorkommen im Grundgestein nicht als wirtschaftlich rentabel.  Wenn die Testextraktion gute Ergebnisse liefere, soll Rolvsnes im nächsten Schritt entwickelt werden.

Die Bewilligung des Antrages von Lundin wurde für die Dauer von 12 Monaten erteilt.  

Rolvsnes befindet sich in Produktionslizenz 338 C, in der Lundin Norge 80 Prozent und die österreichische OMV 20 Prozent der Lizenz besitzen. 

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