Umweltminister fordern auf Trondheimer Konferenz “Pariser Abkommen für die Natur”

Die Petition unterzeichneten die Minister und stellvertretende Minister aus Kanada, China, Kolumbien, Costa Rica, Deutschland, Finnland, Frankreich, Indonesien, Japan, Serbien, Südafrika, Uganda und dem Vereinigten Königreich sowie Norwegen.
©Gerhardsen & Karlsen

Trondheim, 2. Juli 2019. Umweltminister aus Norwegen und 14 anderen Ländern forderten auf der Trondheimer Konferenz über natürliche Vielfalt, die vom 2. bis 5. Juli stattfand, ein ehrgeizigeres und verbindlicheres Abkommen für die Vielfalt der Natur. In einem Aufruf, dem Trondheim Call for Action, verpflichteten sich die Minister zu einer engeren Zusammenarbeit, um ein ehrgeiziges, starkes, praktisches und wirksames internationales Übereinkommen über Naturvielfalt zu erreichen.

“Die Tatsache, dass Arten verschwinden und die Natur geschwächt ist, ist eine ebenso große Bedrohung für die Welt wie der Klimawandel. Wir müssen die Zerstörung der Natur stoppen und ein Abkommen erzielen, das die Länder verpflichtet und die Ambitionen im Laufe der Zeit steigert. Die Natur braucht ein eigenes ‚Pariser Abkommen'“, sagte Ola Elvestuen, Norwegens Minister für Klima und Umwelt .

Die Petition besagt, dass die Zerstörung der Natur und das Aussterben von Arten in einer noch nie dagewesenen Geschwindigkeit erfolgt. “Ohne eine grundlegende Änderung werden wir die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen oder die Vision der biologischen Vielfalt nicht erreichen können. Wenn wir jetzt handeln, können wir immer noch Erfolg haben.” Die Länder verpflichten sich auch, ihre eigenen Anstrengungen zu verstärken, um den Verlust der biologischen Vielfalt zu stoppen.

Während des Naturgipfels in China im kommenden Jahr soll ein neuer Rechtsrahmen geschaffen werden. 


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