Großer Anteil an Kupfer, Zink und Kobalt bei Mineralien auf dem Meeresboden

Probenahme von Sulfidfeldern in einer Wassertiefe von 3.500 Metern in der Norwegischen See.©Norwegian Petroleum Directorate)

Oslo, 11. Juni 2019. Sulfide und Mangan auf dem Meeresboden des norwegischen Schelfs enthalten einen hohen Anteil an  Kupfer, Zink und Kobalt. Der Gehalt an Metallen in Sulfiden und Mangan aus dem norwegischen Schelf ist höher als in Proben aus anderen Teilen der Welt. Darüber informierte die norwegische Mineralöldirektion am 11. Juni. Die Erkenntnisse stammen aus der chemische Analysen der Bodenschätze, die die norwegische Mineralöldirektion während ihrer ersten Erkundungsfahrt nach Unterwassermineralien im norwegischen Schelf im vergangenen Jahr unternommen hat. Hierbei wurde ein völlig neues Gebiet mit Sulfidmineralien entdeckt.

Die Sulfide enthalten mehrheitlich Eisen, haben aber auch einen relativ hohen Gehalt an Kupfer (in einigen Proben bis zu 14 Prozent), Zink (3 Prozent) und Kobalt (knapp 1 Prozent), teilt die Behörde mit. Dies seien wichtige Metalle, die gebraucht werden, wenn die Gesellschaft noch stärker elektrifiziert werden soll. Sie würden von der Industrie in hohem Maße nachgefragt.

Die Sulfide kommen auf dem vulkanischen Mohnsgrat zwischen Jan Mayen und Bjørnøya vor. An mehreren Stellen entlang der Vøringsutstikkur und um Jan Mayen wurden Mangankrusten gefunden.

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