Norwegens Energiebranche wird vom Wind getrieben

Stockholm, 13. Juni 2019 (von Michal Wozniak, GTAI). Dank der Wasserkraft ist Norwegens Energieerzeugung nahezu CO2-frei. Künftigen Mehrbedarf soll die Windkraft decken. Sowohl Ausbau- als auch Profitprognosen zeigen steil nach oben. Schon heute bezieht Norwegen 98 Prozent seiner Energie aus grünen Quellen. Allerdings soll in den kommenden Jahren ein weit größerer Teil der Wirtschaft fossilfrei werden. Dies betrifft vor allem den Transportsektor.

Bereits ab 2025 will Norwegen den Verkauf von Pkw mit Verbrennungsmotoren verbieten. Ein Jahr später werden ausschließlich emissionsfreie Schiffe die Fjorde als Touristenattraktion Nummer eins des Landes anlaufen dürfen. Im gleichen Jahr sind erste Versuche mit elektrischen Flugzeugen geplant. Bis 2040 sollen dann alle Inlandsflüge umweltneutral sein.

Um den erhöhten Strombedarf zu decken, setzt Norwegen auf Windkraft. Die Branche erlebt seit drei Jahren einen regelrechten Boom. Zwischen 2016 und 2018 hat sich die windbetriebene Stromerzeugung nahezu verdoppelt: Mit knapp 4 Terawattstunden überholten Windräder die Geothermie und stiegen zur zweitgrößten Stromquelle des Landes auf. Im 1. Quartal 2019 ging der Zuwachs weiter: Gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal stieg die Stromerzeugung um zwei Drittel.

Damit ist das Ende der Fahnenstange aber noch längst nicht erreicht. Laut Finanzminister Terje Sokviknes soll 2020 die jährliche Windstromerzeugung bei über 10 Terawattstunden, bis 2030 bei 25 Terawattstunden jährlich liegen.

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