Nel ASA gründet Konsortium zur Vermarktung von Brennstoffzellen-Elektrobussen in Europa

Die Elektrobusse liefert die Wrightbus Ltd©H2Bus

Oslo, 3. Juni 2019. Nel ASA (Nel, OSE: NEL), Ballard Power Systems Inc., Hexagon Composites ASA, Wrightbus Ltd., Ryse Hydrogen Ltd. und Everfuel Europe AS haben ein H2Bus-Konsortium gegründet, um kommerzielle Brennstoffzellen-Elektrobusse in ganz Europa zu implementieren.

„Seit mehr als einem Jahrzehnt werden in ganz Europa Brennstoffzellen-Elektrobusse demonstriert. Die Technologie ist zuverlässig, effizient und emissionsfrei. Die Herausforderung für die Industrie besteht nun darin, die Produktion von Brennstoffzellen-Elektrobussen zu steigern, um eine erhebliche Kostenreduzierung zu erzielen. Dies wird nun durch das H2Bus-Konsortium ermöglicht“, sagt Jacob Krogsgaard, Vorsitzender des H2Bus-Konsortiums.

Das H2Bus Europe-Projekt will 600 Brennstoffzellenbusse ausrüsten und die entsprechende Infrastruktur mit Nel-Elektrolyseure und Nel-Wasserstoffstationen in Dänemark, Lettland und Großbritannien anbieten. Weitere europäische Märkte sollen folgen. Die Partner des Konsortium sehen mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen-Busse als die  kostengünstigste Lösung für emissionsfreie Busse. Der Preis für einen Einzeldeckerbus mit Brennstoffzelle soll unter 375.000 Euro liegen, der Wasserstoffpreis zwischen fünf und sieben Euro pro Kilogramm und die Wartungskosten bei 30 Cent pro Kilometer. Allerdings wird das Projekt von der EU gefördert.

Bei dem Projekt wird die von Nel gegründete Firma Everfuel Ausrüstungen exklusiv von Nel kaufen und die Wasserstoff-Wertschöpfungskette besitzen und betreiben.

Bis 2023 will das H2Bus-Konsortium mindestens 1.000 Busse einzusetzen. Dies erfordere eine Interaktionen mit einer Reihe anderer Städte und Regionen, heißt es in einer Mitteilung. Derzeit zieht das Konsortium Norwegen, Schweden und Deutschland als weitere Länder zum Ausbaus H2-Bus-Projektes in Betracht.

Finden Sie hier mehr Informationen zum H2Bus-Konsortium

Nel ASA teilt weiter mit, dass es am 10. Juni 2019 einen Brand an der Wasserstoffstation Kjørbo außerhalb von Oslo gegeben hat. Er konnte schnell gelöscht werden, die Ursache sei jedoch weiterhin unbekannt. Nel arbeite bei den laufenden Ermittlungen eng mit seinen Partnern und Behörden zusammen.

Wir sind dankbar für die schnelle Arbeit der Einsatzkräfte und dafür, dass keine schwerwiegenden Verletzungen gemeldet wurden. Es ist noch zu früh, um über die Ursache des Vorfalls zu spekulieren. Die Sicherheit bleibt das Kernstück unserer Geschäftstätigkeit, und wir leisten alle relevante technische Hilfe in Zusätzlich zur sofortigen Mobilisierung unseres Personals vor Ort haben wir über Nacht unsere Experten aus Dänemark hinzugezogen. Wir werden weiterhin eng mit allen relevanten Parteien zusammenarbeiten, um die Grundursache zu ermitteln„, sagt Jon André Løkke, CEO von Nel.

Die Aktie von Nel war nach dem Ereignis extrem abgestürtzt, war aber auch schon einige Tage zuvor unter Druck geraten.

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