Rotationsstopper YawSTOP auf der Nor-Shipping

YawSTOP-Projekteigentümer Thor Jegard (r.) und Kristian Smith, technischer Manager, am KCL-Stand vor dem Rotationsstopper auf der Schiffbaumesse Nor-Shipping@BPN

Oslo, 5. Juni 2019. Im November vergangenen Jahres berichteten wir auf BusinessPortal Norwegen über die Neuentwicklung YawStop des norwegischen Unternehmens Kolberg Caspary Lautom AS (KCL), die es ermöglicht, Lasten fest am Haken zu halten.
Zur internationalen Schiffbaumesse Nor-Shipping 2019 stellte das Unternehmen erstmals den Prototypen des Positionierungssystems vor. BPN besuchte den Stand.

In Skoppum entstand inzwischen eine Produktionshalle für den Bau des Rotationsstoppers YawSTOP. Hier finden gegenwärtig auch Tests und Präsentationen für potenzielle Kunden statt. Gespräche gibt es gegenwärtig mit Aker Solutions über eine Zusammenarbeit zur weiteren Entwicklung des Systems.

“Das Interesse an unserem Produkt ist sehr große”, sagt Kristian Smith, Technischer Manager für YawSTOP. “Wir haben keine Mitbewerber. Unsere Lösung, schwere Lasten sicher zu heben, ist einmalig. Insofern erkundigen sich viele Besucher der Nor-Shipping nach dem Produkt”.

Smith sieht vor allem im Bereich Offshore ein großes Kundenpotenzial. Hier seien die Sicherheitsanforderungen besonders hoch. Er geht davon aus, dass der Rotationsstopper erstmals Ende dieses Jahres oder Anfang nächsten Jahres zum Einsatz in der Praxis kommt. “Zuerst wollen wir uns in Norwegen eine gute Position aufbauen, dann werden wir mit YawSTOP auch auf andere Märkte expandieren.”

Die EU gewährte fast 20 Millionen NOK, etwa 1,7 Millionen Euro, für Entwicklung, Tests und Markteinführung des Rotationsstoppers. 

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