Norwegen und Schweden: Ziel der Produktion von Erneuerbaren vorfristig erreicht

Statkraft startete am 1. Mai 2019 mit dem Bau des neuen  Wasserkraftwerkes Vesle Kjela in der Gemeinde Vinje in der Telemark.©Statkraft

Oslo, 28. Mai 2019. Norwegen und Schweden hatten 2009 eine Grundsatzvereinbarung über die Gründung eines gemeinsamen Marktes für „grüne Stromzertifikate“ unterzeichnet. 2012 startete der gemeinsame Zertifikatemarkt. Bis 2020 wollten die Länder die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen um 28,4 TWh steigern. Dieses Ziel wurde am vergangenen Freitag,  24. Mai, bereits erreicht. In Schweden wurden neue Kapazitäten für 20 TWh und in Norwegen für 8,4 TWh entwickelt.

“Mehr erneuerbare Energieerzeugung erhöht den Anteil Norwegens und Schwedens an erneuerbaren Energien, was wiederum zur Erreichung der EU-Ziele von 20 Prozent erneuerbarer Energie bis 2020 beiträgt. Mehr als die Hälfte der in Norwegen genehmigten neuen erneuerbaren Energieerzeugung stammt aus Wasserkraft”, erklärte Anne Vera Skrivarhaug, Abteilungsleiterin der norwegischen Direktion für Wasserressorcen und Energie, NVE.

Während der Storting-Bearbeitung des Energieberichts (Bericht Nr. 25 (2015-2016) im Sommer 2016 wurde beschlossen, nach 2020 keine neuen Ziele für Norwegen im Stromzertifikatsschema festzulegen. Norwegische Anlagen müssen bis Ende 2021 in Betrieb genommen werden, um Stromzertifikate zu erhalten. Schweden hat sein Ziel im Rahmen des Programms erweitert und wird seine Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen bis 2030 um weitere 18 TWh erhöhen. Mit dem schwedischen Ausbau sollen bis 2030 insgesamt 46,4 TWh Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt werden.

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