900 Aussteller aus 48 Ländern auf der Nor-Shipping in Oslo erwartet

Die Nor-Shipping findet alle zwei Jahre statt.©Nor-Shipping

Oslo, 24. Mai 2019. 900 Aussteller aus 48 Ländern werden in diesem Jahr an der Nor-Shipping, der größte internationale Schiffbauausstellung des Nordens, teilnehmen. Wie die Veranstalter mitteilen, war die Fläche von 22.500 Quadratmetern bereits Anfang des Jahres ausverkauft. Zahlreiche Firmen, darunter chinesische Werften, feiern Nor-Shipping-Premiere. Im Deutschen Pavillon, organisiert von der Deutsch-Norwegische AHK, präsentieren sich in diesem Jahr 27 deutsche Unternehmen. Er wird mit 382 Quadratmetern der drittgrößte von 20 nationalen Pavillons auf der Nor-Shipping sein.

Die Nor-Shipping 2019 findet vom 4. bis zum 7. Juni 2019 an verschiedenen Standorten in Oslo und Lillestrøm statt. Die Ausstellung ist das Herzstück eines Programms, das auch hochrangige Konferenzen und Veranstaltungen zum Wissensaustausch bietet. Insgesamt werden über 30.000 Teilnehmer in der norwegischen Hauptstadt und ihrer Nachbarstadt erwartet.

„Mit der Blue Economy Hall  liegt der Schwerpunkt der Messe auf der verantwortungsvollen, profitablen Nutzung des Meeresraums”, erklärt Nor-Shipping Director Pro Martin Tanggaard.

„Wir freuen uns sehr, dass sich so viele deutsche Unternehmen entschlossen haben, sich dem Deutschen Pavillon anzuschließen. Das beweist, dass das Konzept attraktiv gestaltet ist und dass ein nationaler Pavillon einen großen Mehrwert für die Aussteller darstellt“, sagt Norbert Pestka, Geschäftsführer der AHK Norwegen.

Der deutsche Gemeinschaftsstand wird in Anlehnung an das Schwerpunktthema der Deutsch-Norwegischen Handelskammer „Maritime Innovation“ unter der Qualitätsmarke „Made in Germany“ unter anderem in Zusammenarbeit mit dem VDMA gestaltet.

Zu den Aussteller gehören Becker Marine Systems und TGE Marine. Beide entwickeln Lösungen, die den Einsatz von Flüssigerdgas (LNG) als Treibstoff auf Schiffen erleichtern.
Auf dem deutschen Pavillon stellt auch der Marktführer Liebherr Maritime Cranes aus. Das Unternehmen hat unter anderem Norwegens größten Mobilkran ausgeliefert, der kürzlich von Haugesund Cargo Terminals in Husøy eingesetzt wurde. Außerdem entwickelte das Unternehmen einen Kran, der ausschließlich mit Elektrizität betrieben wird.

Mecklenburger Metallguss, ein weiterer Aussteller, stellt Antriebssysteme her und hat einen Propellermantel entwickelt, mit dem der Kraftstoffverbrauch auf Schiffen um drei Prozent gesenkt werden kann. Weitere deutsche Schiffbauer, Zulieferer oder Institutionen, so das Maritimes Cluster Norddeutschland, Geschäftsstelle Schleswig-Holstein, haben eigene Stände.

Die wichtigste Ereignisse der Nor-Shipping ist die Ocean Leadership Conference am 4. Juni. Zum Netzwerken finden verschiedene Festivals statt. Auf der DNB Ozean Bühne können Aussteller und Besucher kostenlos technische Seminare und Präsentationen verfolgen

In der speziellen „Start-up Lounge“ der Blue Economy Hall werden 16 Unternehmen vertreten sein, die sich in der Branche profilieren möchten. Die Spezialgebiete umfassen unter anderem digitale Innovationen, maritime Lösungen sowie die Verwaltung von Seeflächen.

In Halle D werden einige der größten Namen des Schiffbaus zu Gast sein, darunter chinesische Messedebütanten wie COSCO SHIPPING HEAVY INDUSTRY CO, die China Shipbuilding Industry Corporation, die China Shipbuilding Ind. Equipment & Materials Co. und die China State Shipbuilding Corporation ( Halle C).

Folgende Themenbereiche sind auf der Messe zu finden:

Blue Economy in Halle A

IT & Navigation in Halle B

Safety & Rettung in Halle C

Shipbuilding & Repair in Halle D

Maritime Services & Logistics in Halle E

Propulsion & Machinery in Halle E

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