Norwegens Bevölkerung wächst langsamer

Oslo, 26. April 2019. Die Bevölkerung in Norwegen wuchs 2018 um fast 33.000 auf 5.328.000 Einwohner. Damit hat sich das  Bevölkerungswachstum seit den Spitzen-Wachstumsjahren 2011 und 2012 halbiert, teilt das norwegische Statistikamt SSB mit.

Das Bevölkerungswachstum lag im vergangenen Jahr in etwa auf dem Niveau von 2004. In diesem Jahr stieg vor allem die Zuwanderung aus osteuropäischen Ländern. Der Rückgang der Zuwanderung aus diesen Ländern ist eine der Ursachen für den jetzigen  Rückgang des Wachstums. Darüber hinaus ist seit 2009 ein deutlicher Rückgang der Fertilität zu verzeichnen.

Im Jahr 2012 betrug die Nettozuwanderung 72 Prozent des Bevölkerungswachstums. Seitdem ist die Zuwanderung stark zurückgegangen, aber auch der Geburtsüberschuss ist vor allem in den letzten fünf Jahren gesunken. 2018 machte die Nettozuwanderung 56 Prozent des Bevölkerungswachstums aus – historisch gesehen immer noch ein relativ hoher Anteil.

Die Zahl der Todesfälle ist in den letzten fünf Jahren stabil geblieben und lag zwischen 40.000 und 41.000 Menschen pro Jahr. Die Zahl der Geburten fiel 2018 von 59.000 im Jahr 2014 auf 55.000. Erstmals seit zwölf Jahren gab es in Norwegen 2018 mehr Geburten als Auswanderungen.

Während die Einwanderung nach Norwegen zurückgegangen ist, gab es bei der Auswanderung keine klare Tendenz. Im vergangenen Jahr wanderten weniger Menschen aus als in den drei Jahren zuvor.

Zum 1. Januar dieses Jahres waren 49-Jährige  die größte einjährige Altersgruppe in Norwegen.

Lesen Sie hier mehr über die Bevölkerungsentwicklung in Norwegen.

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