Weniger Patentanmeldungen in Norwegen im vergangenen Jahr

Oslo, 16. April 2019. Im Jahr 2018 wurden beim norwegischen Patentamt Patentstyret 1.661 Patentanmeldungen eingereicht, mehr als 1.500 davon genehmigt. Nach Angaben des Jahresberichtes 2018 sind dies 19 Prozent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig wurden 6.826 europäische Patente beim Europäischen Patentamt erteilt, die auch in Norwegen gültig sind. Dies ist eine Steigerung von mehr als 1.800 gegenüber 2017.

Der Rückgang der Patentanträge in Norwegen ist vor allem auf weniger Anmeldungen ausländischer Unternehmen für Patente im Zusammenhang mit Öl- und Gasbohrungen zurückzuführen, heißt es in einer Auswertung des Technikportals TU. Die Zahl der Anträge norwegischer Unternehmen, die 64 Prozent der Antragsteller ausmachten, ging um acht Prozent zurück.

Auch norwegische Unternehmen hätten 2018 weniger Anträge auf Öl- und Gaspatente gestellt. Der Trend sei seit 2015 rückläufig.

Bei Technologien im Bereich Fischerei- und Aquakultur wurden zwar auch weniger Patente als im Rekordjahr 2017 angemeldet, aber der langfristige Trend sei insgesamt positiv.

Die Anträge in dieser Branche reichten von Käfigen über Futtermittelarten bis zu Impfstoffen. Bei den meisten Anwendungen handelte es sich um Lösungen für die Aquakulturindustrie, während neue Instrumente und Lösungen für die Fischereiausrüstung nur einen geringen Anteil ausmachte.

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