Rechenzentren in Norwegen mit geringem Anteil an Wirtschaftsleistung

Das Lefdal Mine Data Center ist in einem alten Bergwerk eingebaut.©Lefdal Mine Datat Center

Oslo, 1. April 2019. Rechenzentren haben in Norwegen noch einen geringen Anteil an der Erwirtschaftung des Bruttoinlandsproduktes. Das Wachstumspotenzial allerdings sei hoch, heißt es in einem jetzt veröffentlichten Bericht der Statistikbehörde SSB zur Entwicklung von Datenzentren zwischen 2010 und 2016.

2016 erwirtschafteten Rechenzentren in Norwegen 749 Millionen NOK, doppelt so viel wie im Jahr 2010.

Trotz des soliden Wachstums mache der Betrieb von Rechenzentren einen sehr geringen Teil des Bruttopinlandsprodukts von Festlandnorwegen aus. Im Jahr 2010 betrug der Anteil dieser Branche 0,02 Prozent, 2016 war er auf 0,03 Prozent gestiegen.

Den größten Anteil an der Wirtschaftsleistung von Rechenzentren in Norwegen hat Oslo mit 74 Prozent im Jahr 2016.

Westnorwegen ist jedoch die Region mit dem höchsten Wachstum zwischen 2010 und 2016. Die Region erhöhte ihren Anteil von drei auf sechs Prozent.

Die Anzahl der Mitarbeiter der Branche ist im Berichtszeitraum stetig gewachsen. Im Jahr 2010 waren 375 Mitarbeiter in Rechenzentren beschäftigt, 2016 bereits 557. Dies entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 6,9 Prozent.

Die Analyse wurde im Auftrag Ministeriums für Handel und Fischerei erstellt. Die Daten basieren auf der Untersuchung von Unternehmen, die das Ministerium ausgewählt hat.  

Im Ranking der besten Locations für Datenzentren steht Norwegen im Data Centre Risk Index 2016 von Cushman & Wakefield hinter Island auf Platz zwei.

Norwegen will der beste Standort für Datenzentren werden. Eine entsprechende Strategie hat die Regierung im vergangenen Jahr verabschiedet.

Finden Sie eine  hier eine Karte mit Rechenzentren in Norwegen.

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