Statens vegvesen favorisiert schwimmende Brücke über den Bjørnafjord

Mehrere Architektur- und Designbüros sind an der Entwicklung der schwimmenden Brücke beteiligt.©Global Maritime

Oslo, 25. März 2019. Die norwegische Straßenverwaltung Statens vegvesen hat dem norwegischen Ministerium für Verkehr und Kommunikation einen Vorschlag zum Bau der Teilstrecke Stord – Os (Hordfast) der Küstenstraße E39 vorgelegt. Die Überquerung des Bjørnafjord soll über eine 5,5-Kilometer-lange-schwimmende Brücke erfolgen.

“Wenn das Projekt realisiert wird, wird es den Transport in diesem Teil des Landes für immer verändern”, sagt Straßendirektor Terje Moe Gustavsen.

In den vergangenen Monaten wurden verschiedene Varianten für diese Teilstrecke diskutiert.

Die norwegische Straßenverwaltung empfiehlt nun eine Lösung, mit der die Brücke an den Teil des Straßennetzes von Stord angeschlossen wird, der den höchsten Standard aufweist und dem Verkehr einige Jahre standhalten kann, bevor eine Erweiterungen erforderlich wird.

Nach dieser Variante wird über den Bjørnafjord wird eine schwimmende Brücke gebaut, wobei die Straßenverwaltung nicht entscheidet, ob es sich um eine seitlich verankerte oder endverankerte Brücke handelt. Dies wird in einem separaten Regulierungsplan bewertet.

Im Rahmen des Nationalen Verkehrsplans ist das Projekt mit einen Kostenrahmen von 40 Milliarden NOK veranschlagt. Unter anderem durch den Bau der schwimmenden Brücke sollen die Kosten um fünf Milliarden reduziert werden.

Die norwegische Straßenverwaltung weist jedoch darauf hin, dass das Projekt mit langen Fjordüberquerungen sehr komplex ist. Daher ist die Kostenunsicherheit noch größer als bei Straßenprojekten in dieser Phase.

Mit dem Bau der E39 wird sich die Fahrzeit von Stord nach Os von 1,5 auf 0,5 Stunden reduzieren. Das Projekt ersetzt drei Fährverbindungen: Sandvikvåg – Halhjem, Halhjem – Våg und Jektevik – Hodnaneset.

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