25-jähriges Bestehen des EWR-Abkommens

Ministerpräsident Erna Solberg zum Gipfel des Europäischen Rates in Brüssel©EFTA

Brüssel, 22. März 2019. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Abkommens des Europäischen Wirtschaftsrates EWR mit der EU nahmen Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg gemeinsam mit dem liechtensteinischen Ministerpräsidenten Adrian Hasler und der isländischen Ministerpräsidentin Katrín Jakobsdóttir am Gipfeltreffen des Europäischen Rates in Brüssel teil. “Die Kooperation ist für unser Wohlergehen und unsere Wertschöpfung von entscheidender Bedeutung”, sagte Solberg.

Das EWR-Abkommen regelt die Beziehungen der Nicht-EU-Mitglieder Norwgen, Island und Liechtenstein zur Europäischen Union. Über das Abkommen haben diese Länder Zugang zum europäischen Binnenmarkt. Es garantiert gleichberechtigte Wettbewerbsbedingungen und gibt norwegischen Bürgern in den von der Vereinbarung abgedeckten Bereichen dieselben Rechte und Chancen wie den Bürgern der EU.

Europa ist Norwegens engster und wichtigster Markt. Jeder vierte Arbeitnehmer in der norwegischen Wirtschaft arbeitet in Exportunternehmen, 7,5 Prozent der norwegischen Exporte gehen in EU-Länder. Von den 99 Milliarden NOK, die Norwegen im Jahr 2018 mit Meeresfrüchten exportierte, wurden 66 Milliarden NOK auf den EU-Markt verkauft.

“Wir teilen nicht nur Interessen, sondern sind auch Teil der Wertegemeinschaft mit unseren Partnern im EWR. Wir müssen für gute europäische Lösungen bei allen Herausforderungen sorgen, vor denen unsere Bürger und die Bürger der EU stehen”, so Solberg weiter.  Dies sei besonders wichtig in einer schwierigen Zeit, in der Nationalismus und Protektionismus an Boden gewinnen.

Lesen Sie hier die gemeinsame Erklärung der Premierminister der EWR-Mitglieder zum 25-jährigen Bestens des Abkommens.

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