Zürcher Elektrizitätswerk kauft dritten Windpark in Norwegen

©Norsk Vind Energi

Zürich, 6. März 2019. Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) erwirbt den Windpark norwegischen Måkaknuten mit 22 Turbinen mit einer installierten Leistung von 94,6 Megawatt. Es ist der dritte Windpark, den die Schweizer in Norwegen kaufen.  Måkaknuten liegt im Südwesten Norwegens nahe bei den ewz-Windparks Stigafjellet und Høg Jæren. Mit dem Kauf kann das ewz die jährliche Stromproduktion aus Windkraft um fünfzig Prozent ausbauen.

Im September 2017 haben die Stimmberechtigten der Stadt Zürich einen Rahmenkredit von 200 Millionen Franken für Investitionen in die Produktion von Windenergie und Energie aus weiteren erneuerbaren Quellen genehmigt. Auf dieser Grundlage erwirbt das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) die Projektgesellschaft Norsk Vind Måkaknuten AS und baut den Windpark Måkaknuten. Verkäuferin ist die Norsk Vind Bjerkreim Nord AS, eine Tochter der Norsk Vind Energi AS. Diese hat in Norwegen bisher Windparks mit insgesamt über 120 Windturbinen und einer Leistung von rund 350 Megawatt (MW) realisiert. Der Stadtrat hat dem Kauf zugestimmt.

Den Windpark Stigafjellet hat das ewz erst kürzlich erworben. Am Windpark Høg Jæren ist das ewz seit 2010 beteiligt.

Måkaknuten lässt eine Stromproduktion von rund 350 Gigawattstunden (GWh) jährlich erwarten. Die Inbetriebnahme der 22 Turbinen ist im Herbst 2020 geplant.

Mit dem Kauf des Windparks steigt die jährliche Produktion aus allen ewz-Beteiligungen an Windkraftanlagen von 700 GWh auf 1050 GWh. Dies entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch von fast 380.000 Zürcher Haushalten pro Jahr. Mit dem Windpark Måkaknuten komme das ewz beim Ausbau der Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen einen grossen Schritt vorwärts, teilt das Unternehmen mit.

„Durch den Kauf der Windkraftanlage durch ewz kann das Projekt nach langem Entwicklungsprozess endlich realisiert werden. Der Bau beginnt sofort“, sagt Per Ove Skorpen, General Manager von Norsk Vind Energi AS.

Wie das norwegische Unternehmen weiter mitteilt, werde die Entwicklung Beschäftigung für mehrere hundert Mannjahre bieten und kontinuierliche Lieferungen von Gütern und Dienstleistungen aus der Region garantieren. Die Windenergieanlage werde die beide Gast-Gemeinden während des gesamten Betriebszeitraums mit Steuereinnahmen versorgen.

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