Gute Stimmung und hohe Intensität am Norwegenstand der ITB

Visit Norway hatte am Internationalen Frauentag zum Waffelessen am Stand eingeladen. Da war die Stimmung natürlich besonders gut.©Innovation Norway

Interview mit Manuel Kliese, Direktor Deutschland/ Schweiz/ Österreich von Innovation Norway

34 norwegische Aussteller nehmen in diesem Jahr an der Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin teil. BusinessPortal Norwegen fragte Manuel Kliese, Direktor Deutschland/ Schweiz/ Österreich von Innovation Norway, nach aktuellen Tendenzen der Branche in Norwegen.

Herr Kliese, wie ist die Stimmung unter den norwegischen ITB-Ausstellern?

Wir hatten jetzt mehrere Jahre in Folge gutes Wachstum in der Tourismusbranche zu verzeichnen. Vor allem in Deutschland wächst das Interesse an Norwegen. In diesem Jahr hatten wir mit 34 Ausstellern eine Rekordbeteiligung norwegischer Firmen.

Was ich bisher beobachten konnte: An unserem Stand wird mit sehr hoher Intensität verhandelt. Die Terminkalender der Partner sind voll.

Also: Die Stimmung ist gut.

Wie wird die kommende Saison aussehen?

Insgesamt trübt sich das Wirtschaftsklima weltweit ja ein wenig ein, und die Probleme werden ja nicht weniger. So etwas findet natürlich immer im Tourismus seinen Niederschlag. Aber auf der ITB ist davon bisher nichts zu spüren.

In der vergangenen Woche traten für Kreuzfahrtschiffe, die norwegische Fjorde befahren wollen, die zum UNESCO-Kulturerbe gehören, verschiedene Umweltauflagen in Kraft. War das ein Thema auf dem Norwegenstand?

Nein, eigentlich nicht, denn die Aussteller sind in der Mehrzahl Unternehmen,  die Touren durch das Land organisieren. Für sie sind die Anbieter von Kreuzfahrten eher Konkurrenten.

Aber ja  – das Thema Umwelt spielt eine Rolle.

Inwiefern?

Die Reisenden möchten detaillierter Informationen darüber, womit gereist oder wo übernachtet wird. Visit Norway bietet zum Beispiel Rundfahrten mit Elektroautos an. Das ist sicher für viele deutsche oder österreichische Besucher ein zusätzliches Erlebnis.

Norwegen will sich auch als MAT-Nation etablieren, also eine hochwertige Esskultur anbieten. Wird das bereits gezielt nachgefragt?

Natürlich sind nach wie vor die klassischen Routen entlang der Fjorde gefragt. Aber ja, auch Möglichkeiten, nationale Spezialitäten kennenzulernen, werden mehr und mehr in die Programme der Reiseveranstalter aufgenommen.

Ein besonderes Highlight wird es natürlich werden, wenn das erste Unterwasserrestaurant in Norwegen demnächst eröffnet.

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