Kooperation zur Deutschen Schule Oslo wird unbefristet fortgesetzt

Wegger Chr. Strømmen vom norwegischen Außenministerium und der deutsche Botschafter Dr. Thomas Götz (rechts)©Utenriksdepartementet
Wegger Chr. Strømmen vom norwegischen Außenministerium und der deutsche Botschafter Dr. Thomas Götz (rechts) unterzeichneten das neue Abkommen zur Fortsetzung der Zusammenarbeit©Utenriksdepartementet

Oslo, 5. April 2018. Norwegen und Deutschland haben eine weitere Zusammenarbeit zum Betrieb der Deutschen Schule in Oslo vereinbart. Am 26. Februar 2010 hatten beide Seiten die Umwandlung der 2002 gegründeten Deutschen Schule Oslo – Max Tau in eine norwegisch-deutsche bikulturelle Schule beschlossen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung war auf fünf Jahre befristet mit der Option zur automatischen Verlängerung um zwei Jahre. Der jetzt unterzeichneten Vertrag sieht eine unbefristete Laufzeit vor.

Der erste Kooperationsvertrag beinhaltete ein Grundschulangebot an der Deutschen Schule. Im Jahr 2010 wurde das Abkommen auf die Sekundarstufe II erweitert.

Die Schule leiste einen wichtigen Beitrag zur verstärkten Zusammenarbeit zwischen Norwegen und Deutschland in Kultur, Sprache, Bildung und Wirtschaft, heißt es in dem jetzt unterzeichneten Abkommen. Die Schüler werden mit Lehrplänen beider Länder unterrichtet und erhalten Diplome des deutschen und des norwegischen Schulsystems. Norwegen beteiligt sich mit 54,4 Prozent an der Förderquote für Privatschulen pro Schüler.

Eigentümer der Schule ist der „Deutsche Schulverein in Norwegen“ mit Sitz in Oslo. Auf norwegischer Seite überwacht das Bildungsministerium die Aktivitäten der Schule.

Zur Deutschen Schule Oslo – Max Tau gehören ein Kindergarten, eine Schule und die Ganztagsbetreuung. 320 Schüler aus 26 Nationalitäten werden gegenwärtig an der Schule unterrichtet.

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