Vereinbarungen für Johan-Sverdrup-Projekt Phase 2

Illustration des Johan Sverdrup-Feldes, Phase 1©Statoil
Illustration des Johan-Sverdrup-Feldes, Phase 1©Statoil

Oslo, 5. April 2018. Statoil, Betreiber des Johan-Sverdrup-Öl- und Gasfeldes in der Nordsee, und das Service-Unternehme Aibel unterzeichneten eine Absichtserklärung zum Bau einer Plattform für Phase 2 des Johan-Sverdrup-Projektes. Einen Letter of Intent unterzeichnete Norwegens größter Energiekonzern ebenfalls mit Aker Solutions und Kværner. Der Gesamtwert der Vereinbarungen beträgt mehr als elf Milliarden NOK (etwa 1,15 Milliarden Euro).

Wie Statoil mitteilt, ist Phase 1 der Johan Sverdrup-Entwicklung in vollem Gange. Die geplante Inbetriebnahme wird Ende 2019 erfolgen. Um Synergien, Kontinuität und eine ganzheitliche Entwicklung des gesamten Bereiches zu garantieren, habe das Unternehmen im Rahmen der Johan Sverdrup-Partnerschaft Absichtserklärungen für die Entwicklung der Phase 2 abgegeben. Die Verträge sollen noch in diesem Jahr vergeben werden. Der Produktionsstart für Phase 2 ist für 2022 geplant.

Der Vertrag, der an Aibel vergeben wird, umfasst Engineering, Beschaffung und Bau (EPC) des oberen Teils der zweiten Johan Sverdrup-Verarbeitungsplattform (P2), die die Produktionskapazität auf dem Feld von 440.000 auf 660.000 Barrel Öl pro Tag nach Inbetriebnahme im Jahr 2022 erweitern wird. Der Auftragswert beträgt ca. acht Milliarden NOK. Der Auftragswert für das Joint Venture Aker Solutions-Kværner beträgt etwa 3,4 Milliarden NOK.

Bis heute habe die Entwicklung von Johan Sverdrup zu Verträgen im Wert von mehr als 60 Milliarden Kronen geführt, teilt Statoil mit.  Davon seien mehr als 70 Prozent an Lieferanten in Norwegen vergeben worden.

Die zwei Phase-2-Verträge würden zu einer verstärkten Aktivität auf mehreren Werften entlang der norwegischen Küste führen – insbesondere in Haugesund, Egersund und Stord. Engineering-Aktivitäten werden in Asker (Aibel) und Stavanger (Aker Solutions) stattfinden. In der Hochphase von Johan Sverdrup Phase 2 würden mehr als 3.000 Menschen direkt in Norwegen beschäftigt sein.

Die Verträge unterliegen der Zustimmung der norwegischen Regierung zu dem Entwicklungs- und Betriebsplan für Johan Sverdrup Phase 2, der im zweiten Halbjahr 2018 vorgelegt werden soll.

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