Gewerkschaften drohen bei Scheitern der Tarifverhandlungen mit landesweitem Streik

Am 4. April begann die erzwungene Vermittlung zwischen NHO und LO / YS. Bis 7. April muss eine Einigung erzielt werden, sonst droht ein landesweiter Streik. NHO-Chefin Kristin Skogen Lund und  LO-Vorsitzender Hans-Christian Gabrielsen). ©Cathrine Westlie Eidal, Norsk Industri.
Am 4. April begann die Vermittlung zwischen NHO und den Gewerkschaften LO / YS. Bis 7. April muss eine Einigung erzielt werden, sonst droht ein landesweiter Streik. NHO-Chefin Kristin Skogen Lund (links) und  LO-Vorsitzender Hans-Christian Gabrielsen (rechts) .©Cathrine Westlie Eidal, Norsk Industri.

Oslo, 3. April 2018. Nach gescheiterten Tarifgesprächen zwischen Gewerkschaften LO/YS und Arbeitgebern im Privatsektor (vertreten durch den Verband NHO) begannen am 4.April Vermittlungen für ein neues Tarifabkommen. Sollte es bis Samstag, 7. April, 24.00 Uhr, nicht zu einer Einigung kommen, würden 35.000 Beschäftigte in den Streik treten, warnte der norwegische Gewerkschaftsbund LO. Allerdings können die Parteien die Verhandlungen auch verlängern. Bei den Tarifverhandlungen geht es nicht nur um Löhne, sondern auch um Vorruhestandsregelungen, Rente und Vergütung von Geschäftsreisen. Betroffen von einem Streik wären nahezu alle Branchen.

Lesen Sie hier mehr über die Positionen der Arbeitgeber (in norwegischer Sprache):

https://www.nho.no/siteassets/nhos-filer-og-bilder/filer-og-dokumenter/lonnsoppgjor/180228-norsk-naringsliv-foran-hovedoppgjoret-2018.pdf

https://www.nho.no/Lonn-og-tariff/Lonnsoppgjoret/lonnsoppgjoret-2018-meklingen-er-i-gang

 

 

 

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