Forschungszentren sollen besser mit Wirtschaft zusammenarbeiten

Die Karte zeigt die Anzahl der Partner, die die SFI-Zentren in jedem Land haben.© Research Council
Die Karte zeigt die Anzahl der Partner, die die SFI-Zentren in jedem Land haben.© Research Council

Oslo, 26.März 2018. Die Forschungszentren des Forschungsrats für forschungsorientierte Innovation (SFI) sollen durch Innovation und Internationalisierung noch erfolgreicher werden und noch bessere Ergebnisse erbringen. Nach einer jetzt erfolgten Bewertung durch den Forschungsrat wurde festgestellt, dass die Unternehmen nicht ausreichend in die Forschungsaktivitäten der Zentren eingebunden sind und dass die Zentren mehr zur Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen beitragen sollten.

„Unser Ziel ist es, dass Norwegen eines der innovativsten Länder in Europa sein wird. Dafür müssen wir Forschung und Wirtschaft noch besser miteinander verbinden“, sagt die Ministerin für Forschung und Hochschulbildung, Iselin Nybø.

Die Auswertung zeige, dass die Forschung, die von den Zentren allgemein kommt, von hoher Qualität sei und dass sie Schlüsselbereiche der Wirtschaft stärke, teilt das Forschungsministerium mit.  „SFI ist ein wichtiges Instrument, und wir bestätigen jetzt, dass das Programm zu qualitativ hochwertiger Forschung beiträgt. Die Evaluierung weist jedoch auch auf eine Reihe von Bereichen hin, in denen das Programm weniger gut abschneidet, und gibt uns Hinweise, wie es sich verbessern kann. Wir wollen, dass SFI für den Aufbau langfristiger, industrierelevanter Forschungsexpertise und für die Förderung von Innovation und Wertschöpfung noch zuverlässiger wird“, so Nybø weiter.

„F & E-Kooperationen mit Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstituten werden für ein sich wandelndes Geschäft immer wichtiger. Eine der langfristigen Initiativen des Forschungsrats in diesem Bereich ist das Zentrum für forschungsorientierte Innovation (SFI). Die Evaluierung bestätige, dass SFI ein sehr gutes Programm für den Aufbau von Forschungskapazitäten und -qualität ist“, sagt der geschäftsführende Direktor des Forschungsrats John-Arne Röttingen.
In den letzten zehn Jahren, in denen das Programm existiert, wurden 38 Zentren eingerichtet. Der Forschungsrat hat insgesamt 3,3 Milliarden NOK bereitgestellt, einschließlich der Eigenbeiträge der Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Das Gesamtbudget beläuft sich auf knapp acht Milliarden NOK. Insgesamt haben rund 550 Akteure teilgenommen, von denen 70 Prozent Unternehmen sind.

Die Evaluierung wurde von DAMVAD Analytics in Zusammenarbeit mit RAND Europe und der University of Cambridge durchgeführt. Die Arbeit basiert auf der Analyse von quantitativen Daten, Interviews, Fragebögen, Dokumenten-Studien sowie Workshops mit Teilnehmern aus Unternehmen, Forschungs- und Industrieorganisationen, Ministerien und dem Research Council.

Der Rat werde nun die Empfehlungen aus der Bewertung prüfen und Veränderungen für eine effizientere Arbeit vorschlagen.

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