Nordische Länder kooperieren im Bereich Arbeitsleben der Zukunft

Von links: Ingi Valur Jóhannsson (Island), Ylva Johansson (Schweden), Pirkko Mattila (Finnland), Lasse Boje (Dänemark) Dagfinn Høybråten (Generalsekretär des Nordischen Ministerraest) Anniken Hauglie (Norwegen) Rúni Joensen (Färöer-Inseln ) Jari Lindström (Finnland)©Håkon Jacobsen
Von links: Ingi Valur Jóhannsson (Island), Ylva Johansson (Schweden), Pirkko Mattila (Finnland), Lasse Boje (Dänemark) Dagfinn Høybråten (Generalsekretär des Nordischen Ministerraet) Anniken Hauglie (Norwegen) Rúni Joensen (Färöer-Inseln) Jari Lindström (Finnland)©Håkon Jacobsen

Oslo, 30. November 2017. Die Arbeitsminister Skandinaviens werden künftig enger zusammenarbeiten, um den Herausforderungen im Arbeitsleben der Zukunft zu begegnen. Bei einem  Ministertreffen am 28. November in Oslo verabschiedeten sie ein neues Programm zur strategische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Arbeit für die Jahre 2018  bis 2022.

Hier geht es vor allem darum, künftige Entwicklungen der Arbeit vor dem Hintergrund von Digitalisierung und Sharing Economy zu gestalten. Neben dem Arbeitsleben der Zukunft standen das Arbeitsumfeld und die Integration von Flüchtlingen auf der Tagesordnung.

“Wir sind mit großen Veränderungen im Arbeitsleben konfrontiert. Die nordische Zusammenarbeit kann der nationalen Politikentwicklung Anregungen geben, weil wir Erfahrungen und Wissen austauschen”, sagte Anniken Hauglie, Norwegens Ministerin für Arbeit und Soziales.

Das Arbeitsumfeld sei ein unterschätztes Mittel, um sowohl die Beschäftigung zu steigern als auch das künftige Arbeitsleben zu bewältigen, sagte Pål Molander, Direktor des National Institute of Occupational Health and Safety.

Die schwedische Arbeitsmarktministerin Ylva Johansson fügte hinzu, dass Mängel in der organisatorischen und sozialen Arbeitsumgebung vielen Arbeitnehmern in Schweden gesundheitliche Probleme bereiten. Dies habe einen hohen Krankenstand zur Folge.

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