Elkem Solar erhält norwegischen Klimapreis 2017

V.l.: Kristin Skogen Lund, CEO bei NHO, Olav Bolland, Dekan der NTNU, und Marius Holm, Leiter der Umweltorganisation ZERO überreichen den Klimapreis an Geir Ausland, Werksleiter bei Elkem Solar@Zero
V.l.: Kristin Skogen Lund, CEO bei NHO, Olav Bolland, Dekan der NTNU, und Marius Holm, Leiter der Umweltorganisation ZERO, überreichen den Klimapreis an Geir Ausland, Werksleiter bei Elkem Solar@Zero

Oslo, 31. Oktober 2017: Für seine wegweisende und langjährige Arbeit an der Entwicklung einer neuen Produktionsmethode für Solarsilizium erhielt das norwegische Unternehmen Elkem Solar in diesem Jahr den Klimapreis 2017. Der Preis wird jährlich von der Universität für Wissenschaft und Technologie (NTNU), Trondheim, der Umweltorganisation Zero und dem Unternehmerverband NHO vergeben.

Elkem Solar hat 2009 ein hochreines Silizium für den Einsatz in Siliziumwafern, Elkem Solar Silicon (ESS®), entwickelt und verfügt heute über den niedrigsten CO2-Ausstoß aller Produktionstechnologien für Solarsilizium. Elkem Solar verbraucht im Vergleich zu seinen Wettbewerbern 75 Prozent weniger Energie bei der Herstellung von Solarsilizium.

„Es ist eine Ehre, diese Auszeichnung im Namen aller Mitarbeiter von Elkem Solar entgegenzunehmen. Als wir vor etwa zehn Jahren mit Solar starteten, war dies eine kleine Nische. Inzwischen ist der Weltmarkt 50 Mal größer als vor zehn Jahren“, sagt Werksleiter Geir Ausland von Elkem Solar.

Helge Aasen, CEO von Elkem, prognostizierte, dass der Großteil der neuen Stromkapazität in den kommenden Jahren erneuerbar sein wird. Solarzellen seien nicht die einzige Lösung, aber sie seien eindeutig die Lösung, die dem Klimawandel weltweit am effizientesten entgegenwirkt. „Wir wollen an der Entwicklung dieser Lösungen beteiligt sein“, so Aasen.

Die Jury würdigte mit der Preisverleihung die Tatsache, dass die neue Produktionsmethode niedrigere Treibhausgasemissionen, weniger Energieverbrauch und eine höhere Kosteneffizienz biete. Durch sein Engagement für Innovation, langfristiges Eigentum und einen starken Fokus auf die Reduzierung der Treibhausgasemissionen und des Energieverbrauchs sei Elkem Solar ein Treiber für den grünen Wandel, heißt es in der Begründung. Hochwertiges Silizium von Elkem Solar sei wichtig, um Solarzellen wettbewerbsfähiger zu machen. Auch sei die Entwicklung von Elkem Solar ein gutes Beispiel dafür, wie ein führendes norwegisches Unternehmen erfolgreich auf dem internationalen Markt arbeiten kann.

Olav Bolland, Dekan an der Technischen Fakultät der NTNU, hob in seiner Rede vor allem die enge Zusammenarbeit des Unternehmens mit Universitäten und Forschungseinrichtungen in Norwegen hervor, so zum Beispiel mit dem Zentrum für Forschung für umweltfreundliche Energie (FME), Solar United, dem Norwegian Research Centre for Solar Cell Technology und seinen Partnern IFE, NTNU, SINTEF, Universität Oslo und einer Reihe von Unternehmen der Branche. Eine solche Zusammenarbeit sei entscheidend für den internationalen Erfolg“, betonte Bolland.

Die Elkem Group hat ihren Hauptsitz in Norwegen und ist einer der weltweit führenden Anbieter von umweltfreundlichen Materialien im Zusammenhang mit Silizium. Die Elkem-Gruppe ist sowohl im Silizium- als auch im Solarbereich durch ihre vier Geschäftsbereiche Elkem-Siliziummaterialien, Elkem-Silicone, Elkem-Gießereiprodukte und Elkem-Kohlenstoff sowie Elkem Solar durch REC Solar (www.recgroup.com) aktiv. Die Elkem Group hat einen Jahresumsatz von 2,6 Milliarden Euro, 29 Produktionsstätten und rund 8.500 Mitarbeiter weltweit.

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