Auch Lundin ohne Ölfund in der Barentssee

Das schwedische Unternehmen Lundin Petroleum hat in Norwegen mehrere Lizenzen zur Erkundung und Förderung von Öl und Gas.© Lundin Petroleum
Das schwedische Unternehmen Lundin Petroleum hat in Norwegen mehrere Lizenzen zur Erkundung und Förderung von Öl und Gas.© Lundin Petroleum

Oslo/Stockholm, 30. September 2017. Die Bohrsaison in arktischem Gewässer verläuft weiter enttäuschend. Wie das schwedische Unternehmen Lundin Petroleum AB jetzt mitteilte, hat seine hundertprozentige Tochtergesellschaft Lundin Norway AS die Explorationsbohrung 7220 / 6-3 im Børselv-Feld (PL609) in der südlichen Barentssee abgeschlossen, aber kein Erdöl gefunden. Der Brunnen war trocken. Bereits im Mai dieses Jahres gab Lundin bekannt, im Gotha-Feld nur geringe Vorkommen gefunden zu haben.

Der norwegische Konzern Statoil hat in der Barentssee auf der Suche nach Erdöl ebenfalls kein Glück. Im Juli informierte das größte Energieunternehmen des Landes, dass es im Blåmann-Vorkommen kein Öl zutage brachte, sondern auf Gasvorkommen gestoßen sei, im August folgte das Feld Gemini North mit dem gleichen Ergebnis, und im September teilte Statoil mit, dass die Bohrung im Korpfjell trocken war.

Ziel der Lundin-Bohrung war es, die Reservoireigenschaften und das Potenzial an Kohlenwasserstoff im Børselv-Feldzu zu untersuchen. Man sei auf eine 380-Meter-breite Schicht von Kohlenwasserstoffen von mittlerer und schlechter Qualität gestoßen – aber das Vorkommen sei wasserhaltig.

Lundin Norway AS ist der Betreiber des Lizenzgebietes PL609 mit einem Anteil von 40 Prozent. Je 30 Prozent halten die DEA Norge AS und Idemitsu Petroleum Norge AS.

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