Norwegerin Maria Moraeus Hanssen wird neue DEA-Vorstandsvorsitzende

Hamburg, 4. September 2017. Maria Moraeus Hanssen wird neue Vorstandsvorsitzende und CEO der DEA Deutsche Erdoel AG, der internationalen Öl- und Gasgesellschaft der Investment Company LetterOne des russischen Geschäftsmannes Mikhail Fridman. Die Ernennung wird voraussichtlich im Januar 2018 in Kraft treten. Sie folgt auf Thomas Rappuhn, der sein Amt nach 30 Jahren im Unternehmen, davon zwölf Jahre im Vorstand und acht Jahre als CEO, aufgibt.

Maria Moraeus Hanssen ist derzeit Chief Executive Officer beim französischen Versorgungsunternehmen ENGIE für den Geschäftsbereich Exploration- und Produktion. Das Unternehmen produziert mehr als 160.000 Barrel Öläquivalente pro Tag und beschäftigt über 1.700 Mitarbeiter in zwölf Ländern.

Maria Moraeus Hanssen ist Norwegerin und verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Öl- und Gasindustrie. Sie hat unter anderem für die Unternehmen Hydro ASA, Statoil ASA und Aker ASA gearbeitet. Sie begann als Lagerstätten-Ingenieurin und Petroleum-Ökonomin und verbrachte die ersten fünfzehn Jahre ihrer Karriere bei Hydro ASA, wo sie sich mit den Bereichen Lagerstätten-Engineering, Exploration, Feldesentwicklung, Offshore-Operationen und Geschäftsentwicklung beschäftigte.

Nach dem Kauf des Hydro Öl- und Gasgeschäfts durch Statoil wechselte Maria Moraeus Hanssen zur Aker-Gruppe von Kjell Inge Røkke. Nach erfolgreichem Aufbau von bedeutenden Geschäftsteilen bei Aker, aus dem später Aker BP ASA wurde, übernahm Maria Moraeus Hanssen im Jahr 2014 mit der Geschäftsführung von GDF SUEZ Norge eine operative Rolle. Im Jahr 2015 wurde sie mit dem gesamten internationalen E&P-Geschäft von GDF SUEZ betraut. GDF SUEZ wurde im selben Jahr in ENGIE umbenannt.

„Wir freuen uns, dass Maria Moraeus Hanssen sich für DEA entschieden hat. Sie ist bestens geeignet, DEA in der nächsten Entwicklungsphase zu führen“, erklärte Lord Browne, Vorsitzender des DEA-Aufsichtsrats und Vorstandsvorsitzender von L1 Energy. „Unser Ziel ist es, ein sicheres, nachhaltig wachsendes Energieunternehmen aufzubauen, das als Wunschpartner anerkannt wird. Maria Moraeus Hanssen verfügt über kaufmännische, finanzielle und strategische Expertise gepaart mit einem beeindruckenden technischen Hintergrund und nachweislichen Erfolgen bei Unternehmensführung und Veränderungsprozessen.“

Lord Browne dankte Thomas Rappuhn für sein langjähriges Wirken bei DEA. Er habe den Übergang zu einem E&P-Unternehmen unter einem neuen Eigentümer erfolgreich geleitet und eine solide Grundlage für die Zukunft gelegt.

Maria Moraeus Hanssen erklärte, DEA sei sowohl für organisches als auch anorganisches Wachstum gut positioniert, um von den Veränderungen, die im E&P-Sektor anstehen, zu profitieren. Sie freue sich darauf, das erfolgreiche Geschäft der DEA nachhaltig zu erweitern und dabei die heutigen HSE-Standards zu erhalten.

DEA Deutsche Erdoel AG ist eine international tätige Explorations- und Produktionsgesellschaft mit Sitz in Hamburg. Mit einer Belegschaft von 1.150 Mitarbeitern hat DEA Anteile an Produktionsstätten und Konzessionen unter anderem in Deutschland, Norwegen, Dänemark, Ägypten, Algerien und Mexiko.

 

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