Durchbruch beim Ulriken-Tunnel

Der Durchbruch wurde von Bane Nor, Strabag und Skanska als großes Fest gefeiert.©Warren Eversley
Der Durchbruch wurde von Bane Nor, Strabag und Skanska als großes Fest gefeiert.©Warren Eversley

Fløen /Wien, 4. September 2017. Unter dem Beifall Tausender Gäste – Nachbarn, Eisenbahner und Eisenbahn-Fans – durchstieß am 29. August der neun Meter hohe Bohrkopf der Tunnelbohrmaschine die letzten Zentimeter des Ulrikentunnels für den Bau der Bahnstrecke zwischen Arna und Bergen. Der neue Abschnitt wird neben dem bereits bestehenden Tunnel aus dem Jahr 1964 errichtet. Damit verdoppelt sich die Kapazität auf der Strecke sowohl für den Personen- als auch für den Frachtverkehr.  

Der neue Ulriken-Tunnel ist der erste Schienentunnel in Norwegen, der mit einer Tunnelbohrmaschine gebohrt wurde. Es ist 7.688 Meter lang, 6.896 Meter davon hat die Tunnelbohrmaschine seit dem Start der Arbeiten in Arna im Januar 2016 gebohrt.

Auftragnehmer für den Bau der Strecke ist das norwegische staatliche Infrastrukturunternehmen Bane Nor. Der österreichische Baukonzern STRABAG SE hat 2014 gemeinsam mit dem schwedische Konzern Skanska vom norwegischen Eisenbahninfrastrukturamt Jernbaneverket den Auftrag zur Errichtung des Abschnittes UUT21 des Ulriken Tunnels in Bergen erhalten. Der Auftragswert für STRABAG liegt bei rund 1,3 Milliarden NOK. Beide Partner halten jeweils 50 Prozent am Konsortium.

2020 soll die Bahnstrecke durch den neuen zweigleisigen Tunnel in Betrieb gehen.

Norwegens Verkehrsminister Ketil Solvik-Olsen versprach in seinem Grußwort, dass die „gelben Jacken“ in den kommenden Jahren noch mehr Arbeit erhalten werden.

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