Marine Harvest mit Rekordergebnis im zweiten Quartal

Ein gutes Betriebsergebnis durch reduzierte Kosten erzielte auch Marine Harvest Irland.©Marine Harvest Irland
Ein gutes Betriebsergebnis durch reduzierte Kosten erzielte auch Marine Harvest Irland.©Marine Harvest Irland

Bergen, 24. August 2017. Der norwegische Lachsproduzent Marine Harvest ASA erzielte im zweiten Quartal 2017 einen operative Betriebsgewinn (EBIT) von 198 Millionen Euro nach 149 Millionen Euro im Vorjahr. „Aufgrund hoher Lachspreise und einer starken Nachfrage haben wir im zweiten Quartal einen Rekordbetriebsgewinn erzielt“, sagt CEO Alf-Helge Aarskog. Das Unternehmen werde gestützt auf die guten Ergebnisse, den starken Marktausblick und die solide Finanzierung eine vierteljährliche Dividende in Höhe von 3,2 NOK (ca. 0,34 Euro) pro Aktie auszahlen.

Auf ein starkes Betriebsergebnis und reduzierte Kosten könnten Marine Harvest Scotland und Marine Harvest Irland verweisen. Auch bei Marine Harvest Chile seien die Produktionskosten gefallen, so Aarskog.

De Umsatz betrug im zweiten Quartal 884,1 Millionen Euro, nach 832,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die Produktion ging von 87.159 Tonnen im Vorjahr auf 78.612 Tonnen zurück. Dafür ist vor allem Marine Harvest Norwegen verantwortlich. Als Folge von Läuse und anderen biologischen Herausforderungen wurden weniger Fische geschlachtet als im zweiten Quartal des Vorjahres.

Für 2017 erwartet das Unternehmen eine Produktion von 370.000 Tonnen – 26.000 Tonnen weniger als im Vorjahr. Allein in Norwegen werde der Produktionsrückgang 25.000 Tonnen betragen, teilt das Unternehmen mit.

Marine Harvest ist mit 12.700 Mitarbeitern der größte Zuchtlachskonzern der Welt. Das Unternehmen hat Lachsfarmen in Norwegen, Schottland, Frankreich, Kanada, Chile und Japan sowie auf den Färöer-Inseln.

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