40.000 Kronen in bar? Nicht mehr ab 1. Juli

Oslo, 28. Juni 2017. Ab 1. Juli dürfen Händler und Geschäfte in Norwegen keine Bargeldbeträger über 40.000 Kronen (ca. 4.200 Euro) mehr entgegennehmen. Die Regelung gilt nach Informationen des Wirtschaftsverbands NHO für Käufe von Einzelobjekten wie Autos, Booten, Möbeln, Schmuck, Uhren, Sportgeräten, Bekleidung, Haushaltsgeräten sowie Rundfunk-, Fernseh- und elektronischen Geräten. Mit dem Verbot soll Kriminellen das „Waschen“ großer Bargeldsummen erschwert werden. Um ein Umgehen des Verbots zu verhindern, gilt es auch, wenn das Geschäft in mehreren Schritten abgewickelt wird. Auf Veranlassung des NHO wird die Steuerbehörde eine Richtlinie herausgeben, um Klarheit für die Händler zu schaffen, auf welche Geschäfte sich das Verbot erstreckt und auf welche nicht. Nicht betroffen sind beispielsweise Verkäufe durch Privatpersonen sowie Verkäufe von Dienstleistungen.

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