Machbarkeitsstudien zum CCS-Projekt vergeben

Die Ammoniakfabrik des Düngemittelkonzerns Yara im Industriepark Herøya© Apply Sørco
Die Ammoniakfabrik des Düngemittelkonzerns Yara im Industriepark Herøya© Apply Sørco

Stavanger/London, 14. Juni 2017. Carbon Clean Solutions Limited (CCSL), ein Anbieter von Kohlendioxid-Trenntechnologien mit Hauptquartier in London, und Apply Sørco, ein Anbieter von Ingenieurdienstleistungen im Bereich der Öl- und Gasindustrie aus Stavanger, haben vom norwegischen Düngemittelkonzern Yara International ASA und der Klemetsrud Energieagentur (KEA) den Auftrag zur Erarbeitung von zwei Ingenieur-Studien zum CCS-Projektes in Norwegen erhalten. Die Studien sollen weitere Details bezüglich des weit fortgeschrittenen Versuchsprojektes zur Abspaltung und Lagerung von CO2 liefern. Unter anderem geht es um die Erkundung des Potenzials der vollständigen CO2-Abtrennung im Düngemittelwerk in Herøya inklusive der damit verbundenen Kosten.

CCSL wird in die Partnerschaft sein Technologie-Know-how im Bereich CO2-Abtrennung einbringen und mit dem Ingenieurwissen von Apply Sørco kombinieren. Die Gesamtverantwortung für die Studien trägt Apply Sørco.

Die Studien sollen ein weiterer Baustein der Entscheidungsfindung sein, ob die Abspaltung und Lagerung von CO2 ein sinnvoller Weg zur Reduzierung der Treibhausgase darstellen kann. An dem entsprechenden Projekt sind das Norcem-Zementwerk in Brevik, die Yara-Ammoniakfabrik im Industriepark Herøya und die Müll-Wiederaufbereitungsanlage in Klemetsrud beteiligt.

Lesen Sie hier mehr über das Projekt.

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