DEA erhält Genehmigung für Entwicklungsplan Dvalin

Die Entwicklungskosten für das Projekt Dvalin betragen etwa 1,1 Milliarden Euro.©DEA
Die Entwicklungskosten für das Projekt Dvalin betragen etwa 1,1 Milliarden Euro.©DEA

Stavanger, 22.03.2017. Der Feldesentwicklungs- und Betriebsplan (Plan for Development and Operation, PDO) für die von der DEA operierte Dvalin-Entwicklung wurde vom norwegischen Ministerium für Erdöl und Energie genehmigt. Mit Entwicklungskosten von etwa 1,1 Milliarden Euro (ca. 10 Milliarden NOK) war Dvalin in der Norwegischen See der umfangreichste PDO, der 2016 beim Ministerium eingereicht wurde. 2020 soll die Produktion aufgenommen werden.

„Das Feldesentwicklungsprojekt Dvalin schafft Arbeitsplätze in Trøndelag, Møre og Romsdal, Rogaland, Østfold und Oslo/Akershus und das in einer Zeit, in der diese benötigt werden“, sagt Hans-Hermann Andreae, Managing Director von DEA-Norge. „Wir sind stolz darauf, dass wir Betriebsführer eines Projektes sind, das eine so weitläufige Wirkung entfaltet. Dvalin wird darüber hinaus signifikant zu DEAs Ziel beitragen, das Wachstum unseres Geschäfts in Norwegen weiter voranzutreiben.“

Großaufträge für das Dvalin-Feld hat DEA bereits an Aibel, Aker Solutions und Technip Norge AS vergeben. Derzeit werden das Engineering und die Detailplanungen durchgeführt. Die Produktion der neuen Module für die Heidrun-Plattform und des Unterwasser-Fördersystems wird voraussichtlich noch in diesem Jahr beginnen.

Das Dvalin-Feld liegt im Gebiet der Förderlizenz PL435, Block 6507/7/9 und 6507/8, in der Norwegischen See, ca. 15 Kilometer nordwestlich vom Heidrun-Feld und 290 Kilometer von Nyhamna in Mittelnorwegen entfernt. Die förderbaren Ressourcen belaufen sich auf 18,2 Milliarden Standardkubikmeter Erdgas.

Dvalin wird mithilfe eines Unterwasser-Fördersystems auf dem Meeresboden mit vier Förderbohrungen entwickelt. Dieses System wird mit der Heidrun-Plattform verbunden. Auf der Plattform Heidrun wird das Gas teilweise in einem neu zu installierenden Modul verarbeitet, bevor es über eine neue Export-Pipeline zur Polarled-Pipeline transportiert wird, die zum Onshore-Gasterminal Nyhamna führt. In Nyhamna wird das Gas aufbereitet und von dort dem europäischen Markt zugeleitet.

Mit einem Anteil von 55 Prozent ist DEA Norge Betriebsführer der Lizenz PL435. Partner sind Petoro (35 Prozent) und Edison (10 Prozent). Darüber hinaus ist das Unternehmen Partner an elf produzierenden Feldern sowie an weiteren vielversprechenden Fündigkeiten wie Alta, Snadd, Snilehorn und Skarfjell beteiligt und hält Anteile an Explorationslizenzen als Betriebsführer und Partner entlang des Norwegischen Kontinentalschelfs.

Die international tätige Explorations- und Produktionsgesellschaft für Erdöl und Erdgas mit Sitz in Hamburg ist seit mehr als 40 Jahren über ihre Tochtergesellschaft DEA Norge in Norwegen präsent.

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