Antizyklischer Kapitalpuffer unverändert

Oslo, 16. März 2017. Das Finanzministerium lässt den antizyklischen Kapitalpuffers für Finanzinstitute unverändert. Die Regierung folgt damit der Empfehlung der norwegischen Zentralbank Norges Bank für das 1. Quartal 2017. Am 15. Dezember vergangenen Jahres hatte das Finanzministerium beschlossen, dass Banken ab 31. Dezember 2017 einen antizyklischen Kapitalpuffer in Höhe von zwei Prozent bilden sollen. Aktuell liegen die Anforderungen für den antizyklischen Kapitalpuffer für Finanzinstitute bei 1,5 Prozent.

Ziel des antizyklischen Kapitalpuffers ist es, die Bonität von Banken auch im Falle von Kreditausfällen zu bewahren. Mit dieser Reserve soll das Risiko beim Eintritt finanzieller Ungleichgewichte reduziert werden,.

Wie das Finanzministerium mitteilt, deuten hohe Immobilienpreise und ein anhaltender Anstieg der Verschuldung der privaten Haushalte darauf hin, dass sich noch immer finanzielle Ungleichgewichte aufbauen. Die Immobilienpreise seien in den vergangenen Monaten stark gewachsen, was zu einer weiteren Verschuldung der Haushalte führen könne.

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