Solberg zur Sicherheitskonferenz: Neue Jobs als Teil der Globalisierung

Ministerpräsidentin Erna Solberg zur Paneldiskussion „Health Security: Small Bugs, Big Bombs“©MSC/Kuhlmann
Ministerpräsidentin Erna Solberg zur Paneldiskussion „Health Security: Small Bugs, Big Bombs“©MSC/Kuhlmann

München, 17. Februar 2017. Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg hat die politischen Führer der Welt dazu aufgerufen, der Schaffung von Arbeitsplätzen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Dies sei ein wichtiges Mittel, um gesellschaftliche Probleme zu lösen und der Bedrohung des Extremismus zu begegnen. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz unterstrich sie die Notwendigkeit, den Fokus auf die Prävention zu legen. Die Schaffung von Jobs für junge Leute in Europa und in Afrika sei der bedeutendste Teil der Globalisierung, so Solberg in einem Interview mit CNBC.

Zur Sicherheitskonferenz in München, v.l.: Verteidigungsattaché Oberst Bjørn Gaute Herlyng, Verteidigungsministerin Ine Eriksen Søreide, Botschafterin Elisabeth Walaas, Referentin Anja Grov©norwegen.no
Zur Sicherheitskonferenz in München, v.l.: Verteidigungsattaché Oberst Bjørn Gaute Herlyng, Verteidigungsministerin Ine Eriksen Søreide, Botschafterin Elisabeth Walaas, Referentin Anja Grov©norwegen.no

Solberg sagte, Norwegen werde der US-Forderung nach höheren Beiträgen zur NATO-Verteidigung nachkommen. Sie wies aber darauf hin, dass die USA auch von Norwegen lernen könne, wenn es darum geht, Investitionen zu tätigen, um Konflikten vorzubeugen. „Um den heutigen komplexen Herausforderungen im Sicherheitsbereich zu begegnen, brauchen wir eine starke internationale Zusammenarbeit und starke internationale Institutionen“, betonte Solberg in der Paneldiskussion „Health Security: Small Bugs, Big Bombs“.

An der Sicherheitskonferenz nahmen neben der Ministerpräsidentin auch Norwegens Außenminister Børge Brende und Verteidigungsministerin Ine Eriksen Søreide teil.

 

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