Innovation Norway plant zweiten Standort in München

Vom innovativen Investitionsklima, so auch im Bereich alternative Kraftstoffe, sollen künftig auch bayrische Unternehmen mehr profitieren.©Innovation Norway
Vom innovativen Investitionsklima, so auch im Bereich alternative Kraftstoffe, sollen künftig auch bayrische Unternehmen mehr profitieren.©Innovation Norway

Hamburg, 19. Januar 2017. Innovation Norway, die Wirtschaftsförderung Norwegens im In- und Ausland, wird einen zweiten Standort in Deutschland eröffnen. Zusätzlich zum Hamburger Büro wird in München eine neue Repräsentanz zur Stärkung der deutsch-norwegischen Zusammenarbeit entstehen. Ziel ist, die Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern zu intensivieren.

Die neue Vertretung von Innovation Norway adressiert potenzielle Wirtschaftspartner für norwegische Unternehmen in Süddeutschland und vermittelt Forschungs-, Kooperations- und Investitionsmöglichkeiten für deutsche Firmen in Norwegen. Manuel Kliese, Geschäftsführer Innovation Norway DACH und Niederlande, begrüßt die strategische Entscheidung: „Innovation Norway will die Beziehungen zwischen der norwegischen Wirtschaft und möglichen starken Partnern in Bayern enger knüpfen. Der Großraum München bietet viele Anlässe, Zukunftsthemen wie die Digitalisierung, Industrie 4.0 und künstliche Intelligenz in den Blick zu nehmen. Gleichzeitig finden innovative norwegische Unternehmen gerade in Süddeutschland interessierte Abnehmer.“

Das Münchner Büro von Innovation Norway wird im Laufe des ersten Halbjahres 2017 eröffnet und soll für kleine und mittelständische Unternehmen, Startups und die süddeutschen Großkonzerne eine direkte Brücke zum norwegischen Markt sein. Besonders für die Automobilindustrie biete der norwegische Vorreitermarkt interessante Perspektiven, heißt es in einer Pressemitteilung. In Norwegen liegt die Zahl der zugelassen Elektro-Fahrzeuge schon heute bei 20 Prozent. Dank der großen Ressourcen an erneuerbarer Energie würden in Norwegen im Verkehrssektor intensiv Wege gesucht, die CO2-Emissionen beim Transport per LKW, Schiff oder Schiene sowie im öffentlichen Personenverkehr bis 2025 auf Null zu reduzieren. Deshalb sei Norwegen ein optimaler Forschungspartner und idealer Testmarkt für Innovationen.

Seit 2016 setze Norwegen verstärkt auf technologischen Fortschritt und Bioökonomie und habe dafür ein innovatives Investitionsklima geschaffen, von dem künftig auch bayrische Unternehmen profitieren sollen. „Innovation Norway möchte die norwegischen Wirtschaftsinteressen und das gute Verhältnis zu Deutschland stärken. Deutschland ist einer unserer wichtigsten Handelspartner in Europa. Mit dem neuen Büro in München zieht Innovation Norway an einen wirtschaftlichen Hot Spot in Europa, der eine hohe Relevanz für die Entwicklung von Zukunftstechnologien hat und für wirtschaftliches Wachstum steht. In Bayern können innovative norwegische Unternehmen tragfähige Handelsbeziehungen knüpfen“, sagt Anita Krohn Traaseth, CEO von Innovation Norway.

Innovation Norway fördert die Entwicklung nachhaltiger und zukunftsorientierter Wirtschaftskonzepte und betreut innovative Unternehmen in Norwegen. Überdies begleitet die Organisation internationale Unternehmen bei einem Engagement in Norwegen. Für deutsche Unternehmen ist der Wirtschaftsinkubator eine direkte Brücke zur norwegischen Regierung. Innovation Norway ist an Standorten in ganz Norwegen vertreten und beschäftigt in 29 Ländern mehr als 700 Mitarbeiter in 34 Büros.

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