Gassco mit Studie zum CO2-Transport beauftragt

Gassco-Hauptquartier in Bygnes auf der Insel Karmøy© Gassco
Gassco-Hauptquartier in Bygnes auf der Insel Karmøy© Gassco

Bygnes/Oslo, 20. Dezember 2016. Das norwegische Ministerium für Petroleum und Energie hat das Unternehmen Gassco beauftragt, die staatseigene Firma Gassnova bei der Fortsetzung ihrer Arbeiten zur Etablierung eines umfassenden Prozesses der Kohlendioxid-Abspaltung, des -Transports und der -Lagerung zu unterstützen. Speziell soll Gassco weitere Studien zum Schiffstransport von CO2 zwischen den Abspaltungsstandorten im Osten Norwegens und der Lagerung im Westen erstellen. 360 Millionen NOK stellt die Regierung im Budget 2017 für das Projekt zur Verfügung.

Gassco und Gassnova übergaben im Juli dieses Jahres eine Feasibility-Studie zum Schiffstransport von CO2. „Unsere Studie hat gezeigt, dass der Transport von Co2 per Schiff möglich ist, und wir freuen uns darüber, dass die Regierung uns ausgewählt hat, nun in die konzeptionelle Phase und in die Phase zur Vorbereitung des Engineerings einzutreten“, sagt Frode Leversund, CEO von Gassco.

Sowohl Pipelines als auch Schiffe kommen für den Transport von CO2 infrage, wobei Schiffe aufgrund des begrenzten Umfangs und der langen Distanzen kosteneffizienter genutzt werden können.

Die Regierung will 2019 über eine Investition in den gesamten Prozess von der Abspaltung bis zur Lagerung von CO2 entscheiden.

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