Marine Harvest plant schwimmendes Forschungszentrum

Bergen, 16. Oktober 2016. Marine Harvest, einer der größten Seafood-Konzerne der Welt, will ein schwimmendes Forschungszentrum bauen, ein Blue Revolution Center. Hier sollen neue Technologien für die Entwicklung der Fischaufzucht in Fischfarmen entwickelt werden. Im Juni dieses Jahres hat das Unternehmen eine entsprechende Lizenz zum Bau der Anlage beantragt. Partner des neuen Forschungszentrums sind die Forschungsinstitute MARINTEK und SINTEF Fisheries and Aquaculture sowie die Norwegian University of Life Sciences (NMBU).

„Wir wollen mit diesem Institut den Standard für die Entwicklung der Aquakultur setzen“, sagte Bård Wathne Tveiten, Vizepräsident von MARINTEK bei der Präsentation des Vorhabens. Das Projekt sei einzigartig, weil neue Technologie unter natürlichen Bedingungen entwickelt werden können.

Mit dem Bachkäfig soll eine neue Technologie getestet werden. Er kann bei Bedarf im Wasser abgesenkt werden.©Maritime Harvest
Mit dem Bachkäfig soll eine neue Technologie getestet werden. Er kann bei Bedarf im Wasser abgesenkt werden.©Maritime Harvest

Das Forschungszentrum wird zwischen den Inseln Sula und Frøya liegen. Es wird unter anderem ein Auditorium beherbergen und wird mit verschiedenen Netzkäfigen ausgerüstet sein, mit denen die Zulieferindustrie neue Fütterungsysteme, Systeme zur Entnahme der Fische zum Schlachten sowie Drohnen zur Beobachtung der Fische testen kann. Dies werde ein schwimmendes Wissenszentrum, erklärte Tveiten. Man hoffe, dass die Genehmigung zum Bau der Anlage erteilt werden.

Marine Harvest ASA ist der weltweit größte Produzent von Atlantic-Lachs. Das Unternehmen beschäftigt 11.700 Mitarbeiter. 2015 realisierte Marine Harvest einen Umsatz von 28 Milliarden NOK.  Der Konzern ist an der Oslo Stock Exchange (OSE) und der New York Stock Exchange (NYSE) gelistet.

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