Gespräche mit dem Iran über LNG-Projekte

 

Iran und Norwegen wollen im Bereich maritime Wirtschaft enger zusammenarbeiten.©NIOC, Mojtaba Mohseni
Iran und Norwegen wollen im Bereich maritime Wirtschaft enger zusammenarbeiten.©NIOC, Mojtaba Mohseni

Teheran, 2. Oktober 2016. Iran ist bereit, mit norwegischen Unternehmen bei Transportprojekten von Flüssiggas zusammenzuarbeiten. Im Gespräch mit Norwegens Vizeministerin für Handel, Industrie und Fischerei, Dilek Ayhan, Anfang Oktober in Teheran sagte Ali Akbar Safaei, Direktor der National Iranian Tanker Company (NITC), nach Angaben der Nachrichtenagentur MNA, der Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) habe den Weg freigemacht für eine weitere Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern. Gegenwärtig arbeite die NITC mit verschiedenen norwegischen Firmen im Bereich der Zulieferung von Schiffskomponenten und -Ausrüstungen sowie im Versicherungsbereich zusammen. Diese Verbindungen sollen künftig noch vertieft werden, so der NITC-Direktor. Die offizielle Bereitschaft Irans zur Zusammenarbeit mit den EU-Ländern im LNG-Transport und in der LNG-Lagerung sei eine weitere Schiene der Zusammenarbeit mit norwegischen Unternehmen.

Dilek Ayhan brachte den Willen Norwegens zum Ausdruck, mit dem Iran bei der Zulieferung von Komponenten, der Klassifikation und beim maritimen Transport zusammenzuarbeiten. Sie wurde bei ihrem Besuch im Iran von offiziellen Vertretern der EU und Vertretern der maritimen Wirtschaft begleitet.

Bereits im April haben Gespräche mit einem norwegischen Unternehmen über den Bau einer LNG-Anlage im Persischen Golf für den Export nach Europa und Fernost stattgefunden.

 

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