Strategischer Dialog zu Forschung und Innovation

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka eröffnet den Deutsch-Norwegischen Dialog. © BMBF/Hans-Joachim Rickel
Bundesforschungsministerin Johanna Wanka eröffnet den Deutsch-Norwegischen Dialog. © BMBF/Hans-Joachim Rickel

Berlin, 29. September 2016. Bundesministerin Wanka und der norwegische Wissenschaftsminister Torbjorn Roe Isaksen haben bei ihrem Treffen in Berlin verabredet, ihre Zusammenarbeit in Forschung und Innovation künftig noch strategischer auszurichten. Geplant sind neue Initiativen zur Mobilitätsförderung, zu stärkeren Kooperation im europäischen und internationalen Raum sowie zur Verknüpfung deutscher und norwegischer Cluster. Gemeinsam eröffneten beide Minister eine Konferenz zur deutsch-norwegischen Zusammenarbeit. Sie soll der Auftakt sein für einen neuen strategischen forschungspolitischen Dialog.

In ihren Reden lobten Wanka und Isaksen die Stärken des jeweiligen Partnerlandes. Norwegen ist gemeinsam mit 14 weiteren Staaten zum EU-Rahmenprogramm Horizont 2020 assoziiert und leistet einen wichtigen finanziellen Beitrag.

Bundesministerin Wanka erinnerte daran, dass Deutschland schon seit den Anfängen der modernen Polarforschung eng mit Norwegen verbunden ist und dass beiden Länder auch in der Meeresforschung eng zusammenarbeiten.  Zudem sprach sie sich dafür aus, den Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden zwischen beiden Ländern weiter zu verstärken. Derzeit sind rund 1400 deutsche Studierende und 63 Gastwissenschaftler in Norwegen sowie 400 norwegische Studierende und rund hundert Gastwissenschaftler in Deutschland.

Ausdrücklich lobte die Bundesministerin die Vorreiterrolle Norwegens in der Elektromobilität. Fast jedes dritte neu zugelassene Fahrzeug in Norwegen ist ein Elektro- oder ein Plug-in-Hybridfahrzeug.

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