Exportkredit für Irangeschäfte

Ståle Torgersbråten bei der Vertragsunterzeichnung in Teheran©GIEK
Ståle Torgersbråten bei der Vertragsunterzeichnung in Teheran©GIEK

Teheran, 17. August. Anlässlich des Besuches des norwegischen Außenministers Børge Brende Mitte August in Teheran unterzeichnete Ståle Torgersbråten, General Counsel der staatlichen norwegischen Exportgarantieversicherung GIEK, ein Memorandum of Understanding (MoU) mit dem Export Guarantee Fund of Iran (EGFI), in dem Norwegen dem Iran einen Kredit in Höhe von einer Milliarde Euro gewährt.  Ein weiteres Memorandum of Understanding wurde mit der Organization for Investment Economic & Technical Assistance of Iran (OIETAI) unterzeichnet. 

Wie die staatliche norwegische Exportkreditversicherung in einer Pressemitteilung schreibt, werden die Anträge fallweise begutachtet. Der Vorteil der staatlichen Vereinbarungen bestehe für norwegische Exporteure und iranische Käufer in der Möglichkeit, von der GIEK eine vollständige Garantie zu erhalten, ohne Banken einzuschalten.

„Wir wollen den Handel mit dem Iran ausbauen und den Zugang für die norwegische Industrie verbessern“, sagte Brende. Mit den unterzeichneten Vereinbarungen hätten norwegische Exporteure nun die gleichen Wettbewerbsbedingungen wie die Firmen anderen Länder.

Die vorgesehenen Transaktionen befänden sich noch in einem relativ frühen Stadium. Bei den zu finanzierenden Anfragen würden entsprechend der gängigen Praxis das Kreditrisikos, Umweltfaktoren, sozialen Faktoren sowie Anti-Korruptions-Maßnahmen mit berücksichtigt.

Lesen Sie die Pressemeldung in norwegischer Sprache hier.

 

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