Zweiter Auftrag für Strabag im Tunnelbau

Beim Bau des Ulriken-Tunnels wird zum ersten Mal eine Tunnelbohrmaschine (TBM) für den Vortrieb eines Bahntunnels eingesetzt; mit 9,3 m weist die gewählte Gripper-TBM zudem den bisher größten Bohrdurchmesser in Norwegen auf. Die Erdarbeiten sollen im Mai 2017 abgeschlossen sein.©Basler & Hofmann
Beim Bau des Ulriken-Tunnels wird zum ersten Mal eine Tunnelbohrmaschine (TBM) für den Vortrieb eines Bahntunnels eingesetzt; mit 9,3 m weist die gewählte Gripper-TBM zudem den bisher größten Bohrdurchmesser in Norwegen auf. Die Erdarbeiten sollen im Mai 2017 abgeschlossen sein.©Basler & Hofmann

BERGEN, 12. Mai. Die österreichische Strabag wird Generalunternehmerin einen Abschnitt der Europastraße 16 bauen, die als wichtigste Verbindung zwischen Oslo und Bergen gilt. Dies ist der erste Bauauftrag, den Strabag als Alleinauftragnehmer in Norwegen ausführen wird. Der Abschnitt Oyde-Eidsbru liegt etwa in der Mitte der Strecke zwischen beiden Städten und umfasst den Neubau von 4,5 Kilometer Hauptstraße und 2,1 Kilometer Nebenstraßen, wobei ein rund zwei Kilometer langer Tunnel das „Herzstück des Projekts“ darstellt. Er soll konventionell im Sprengvortrieb gebaut werden. Der Auftrag hat einen Wert von zirka 37 Millionen Euro.

„Wir freuen uns, neben dem Ulriken Eisenbahntunnel nun ein weiteres interessantes Infrastrukturprojekt in Norwegen umzusetzen“, sagt Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE. 2014 hat die Strabag vom Eisenbahninfrastrukturamt Jernbaneverket den Auftrag zur Errichtung des Abschnittes UUT21 des Ulriken Tunnels in Bergen erhalten. Der Auftragswert liegt bei rund 156 Millionen Euro. Am bauausführenden Konsortium halten STRABAG und Skanska jeweils 50 Prozent. Beteiligt ist auch das Ingenieurbüro Basler & Hofmann AG, Zürich.

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