Regierung kündigt neue Meeresstrategie an

Oslo, 12. Februar 2019. Norwegens Regierung wird bis zum Sommer dieses Jahres eine aktualisierte Meeresstrategie vorstellen. Das kündigte  Industrieminister Torbjørn Røe Isaksen während einer Konferenz in Møre og Romsdal an.

“Das Meer ist wichtig für die norwegische Wirtschaft und wird in Zukunft eine zentrale Wertschöpfungsquelle für Norwegen sein. Die wachsende Weltbevölkerung braucht neue Arbeitsplätze, ausreichend und angemessene Nahrungsmittel, Medikamente und eine saubere Umwelt. Viele dieser Bedürfnisse werden durch eine nachhaltige Nutzung des Meeres abgedeckt, und Norwegen hat bereits mehrere weltweit führende Akteure”, sagte Isaksen.

Im Jahr 2017 hatte die Regierung eine Meeresstrategie und einen parlamentarischen Bericht über das Meer in der Außen- und Entwicklungspolitik vorgelegt. Darin wird das Ziel definiert, Norwegen zu einer führenden Meeresnation zu entwickeln. Die Meereswirtschaft, zu der die See-, Öl- und Fischereiindustrie zählt, wird in dieser Strategie als ein bedeutender Zweig der norwegischen Wirtschaft, unter anderem zur Schaffung zukünftiger Arbeitsplätze definiert.

Im Staatshaushalt 2019 entfallen folgende Positionen auf die Meereswirtschaft:

  • Zehn Millionen NOK zur Unterstützung der Entwicklung umweltfreundlicher Technologien für die Erdölindustrie;
  • 17 Millionen NOK zur Unterstützung der Entwicklung von Meerestechnologie und maritimer Innovation über den Forschungsrat. Nach der Haushaltsvereinbarung mit der KrF wurde diese Initiative um weitere 25 Millionen NOK erhöht.
  • 50 Millionen NOK zur geologische Kartierung  speziell zur Erforschung der Erdölressourcen in der Barentssee;
  • 30 Millionen NOK für die Meeresforschung im Bereich der Meeresgesundheit;
  • Erhöhung des Programms zur Abfallbeseitigung im Meer von 280 Millionen NOK  2018 auf 400 Millionen NOK 2019. Als Teil dieser Initiative hat Norwegen einen internationalen Geber-Fonds der Weltbank zur Finanzierung der Abfallbeseitigung im  Meer in Entwicklungsländer ins Leben gerufen.
  • 37 Millionen NOK für die Erforschung des Krill in der Antarktis;
  • 378,5 Millionen NOK für Space Norway AS zur Schaffung eines Breitbandzugangs im hohen Norden.

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