Regierung legt Storting Bericht zum Unfall der Fregatte KNM Helge vor

Das Bergungsunternehmen BOA muss zur Bergung der Fregatte KNM "Helge Ingstad" an fünf bis sechs aufeinander folgenden Tagen akzeptables Wetterbedingungen haben. Das war bisher noch nicht gegeben.©Sjøforsvaret
Das Bergungsunternehmen BOA muss zur Bergung der Fregatte KNM „Helge Ingstad“ an fünf bis sechs aufeinander folgenden Tagen akzeptable Wetterbedingungen haben. Das war bisher noch nicht gegeben.©Sjøforsvaret

Oslo, 5. Februar 2019. Norwegens Regierung legte dem Storting am 5. Februar einen Bericht über den Unfall der Fregatte KNM Helge Ingstad und über die Maßnahmen vor, die zur Beseitigung der Schäden  führen sollen. Die Fregatte war am 8. November 2018 auf der Einfahrt in den Hafen nach einem Manöver mit einem Tanker kollidiertt und dabei schwer beschädigt worde. Allein die Arbeiten zum sichern und Aufstellen des Schiffes haben  bisher 500 Millionen NOK gekostet.

Der Unfall habe erhebliche wirtschaftliche  und militärische Konsequenzen, heißt es in dem Bericht. Nachdem die KNM Helge als eine von fünf Fregatten außer Dienst gestellt worden war, sei die Einsatzfähigkeit der Streitkräfte eingeschränkt.

Die Arbeit zum Anheben und Transportieren der Fregatte seien mit vielen Risiken behaftet. Das Wetter sei die größte Herausforderung. Schlechtes Wetter sei auch die Hauptursache für bisherige Verzögerungen gewesen. Um das Anheben wie geplant durchzuführen, sei ausreichend stabiles Wetter über einen Zeitraum von einer Woche erforderlich.

Der zeitliche Ablauf für das eigentliche Anheben und damit auch für die gesamte Bergungsoperation sei daher schwer vorauszusehen.

Nach dem Anheben sollen sofort Geräte und Materialien sichergestellt werden, die wiederverwendet werden können. Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, soll das Schiff zum Hauptstützpunkt der Marine, Haakonsvern, transportiert werde.

Sehen Sie hier Fotos von der Fregatte.

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