Emissionen in Norwegen 2017 gegenüber 2016 gesunken

©Norway’s Seventh National Communication, Norwegisches Ministerium für Klima
©Norway’s Seventh National Communication, Norwegisches Ministerium für Klima und Umwelt

Oslo, 11. Dezember 2018. Die norwegischen Treibhausgasemissionen sanken im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent. Gegenüber 1990 gab es nach Angaben der norwegische Statistikbehörde SSB allerdings einen Anstieg von drei Prozent.

2017  wurden 52,7 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente in Norwegen freigesetzt. Größter Produzent von Treibhausgasen war 2017 die Öl- und Gasindustrie mit 14,7 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente, gefolgt vom verarbeitenden Gewerbe und Bergbau, der Energieversorgung und dem Straßenverkehr.

Von 2016 zu 2017 konnten die Treibhausgase um etwa 0,9 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten reduziert werden. Der Straßenverkehr hat in diesem Zeitraum mit einem Rückgang um neun Prozent die höchsten Erfolge erzielt.

Verglichen mit 1990 gingen die Emissionen im verarbeitenden Gewerbe und im Bergbau, bei Heizungen und in der Landwirtschaft zurück. Die größten Zuwächse gegenüber 1990 hatten die Energieversorgung und die Öl- und Gasindustrie zu verzeichnen. Doch während die Energieversorgung auch im vergangenen Jahr 10,2 Prozent mehr Treibhausgase verursachte als 2016, konnte die Öl- und Gasindustrie ihren Ausstoß um 1,2 Prozent reduzieren.

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