Norled AS baut und betreibt erste Wasserstoff-Elektro-Fähre der Welt

 Das Elektrofähre  MF «Ampere» fährt seit 2015 täglich zwischen Lavik und Oppdal am Sognefjord.  
Die erste Elektrofähre der Welt  MF «Ampere» wird ebenfalls von Norled betrieben. Das Antriebssystem lieferte Siemens Norge. Die Fähre fährt seit 2014 täglich zwischen Lavik und Oppdal am Sognefjord.©Norled

Oslo, 30. November 2018. Die norwegische Reederei Norled AS hat die Ausschreibung der norwegische Straßenverwaltung Statens vegvesen für den Bau und den Einsatz der ersten Wasserstoff-Elektro-Fähre der Welt gewonnen. Die neue Fähre soll die Strecke Helmeland – Skipavik –Nesvik in Rogaland bedienen. Drei norwegische Reedereien hatten am Wettbewerb teilgenommen.

Der Vertrag gilt für den Zeitraum vom 15. April 2021 bis 28. Februar 2030.

Wie im Fall von MF Ampere, der ersten Elektrofähre der Welt, die ebenfalls von Norled betrieben wird, hat die norwegische öffentliche Straßenverwaltung die Ausschreibung als Entwicklungsvertrag konzipiert. Der Auftrag umfasst die Entwicklung, den Bau und den Betrieb einer Fähre, bei der mindestens 50 Prozent des Energiebedarfs durch Wasserstoff gedeckt sind. Gegenwärtig sind noch keine vergleichbaren wasserstoffbetriebenen Schiffe in Betrieb.

Wie Statens vegvesen mitteilt, sei das Projekt ein neuer wichtiger Schritt hin zu einer grünen Schifffahrt.

„Norled war in den letzten Jahren das erste Unternehmen mit vielen wichtigen Neuerungen in der Schifffahrt: der weltweit ersten ermissionsfreien Fähre, der ersten Hybridversion der Welt, der ersten Auto-Docking- und induktiven Frachtfähre der Welt und dem weltweit ersten Hybrid-Schnellboot. Innovation ist fast ein Teil unserer DNA, und wir freuen uns darauf, diese aufregende Herausforderung anzunehmen,“sagt Ingvald Løyning, Vorsitzender von Norled.

MF «Ampere» ist seit 2014 täglich zwischen Lavik und Oppdal am Sognefjord im Einsatz. Rechnet man die gefahrenen Kilometer zusammen, hat die Fähre inzwischen sechsmal den Äquator umrundet. Wäre sie auf dieser Strecke statt mit einem Elektroantrieb mit Diesel gefahren, hätte sie etwa drei Millionen Liter Diesel verbraucht, was zu Emissionen von rund 8.100 Tonnen CO2 geführt hätte.

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