OG21: Norwegens Erdölindustrie zu langsam bei Einführung neuer Technologien

Oslo, 30. November 2018. Norwegens Erdölfirmen sind zu langsam bei der Einführung neuer Technologien. Zu diesem Schluss kommt ein aktueller Bericht „Risikobewertungen und Auswirkungen auf Technologieentscheidungen“, der im Auftrag der Norwegischen Strategie für die Erdölindustrie OG21 von dem Beratungsunternehmens Rystad Energy erarbeitet wurde. Zwar sei die Produktion auf dem norwegische Festlandsockel durch signifikante Kostensenkungen in der norwegischen Erdölindustrie wettbewerbsfähig gemacht worden – allerdings sollte sich die Erdölindustrie nicht auf Lorbeeren ausruhen, sagte Christina Johansen, amtierende Vorsitzende von OG21 und  Direktorin von TechnipFMC bei der Forstellung des Berichts auf dem diesjährigen OG-21-Forum am 29. November. Um die Versorgung mit Öl und Gas auch in den kommenden Jahrzehnten zu gewährleisten, müssten die Kosten unter Kontrolle gehalten, Projekte schneller umgesetzt und Treibhausgasemissionen reduziert werden Eine schnellere Erfassung neuer Technologien werde zu höheren Einnahmen und niedrigeren Treibhausgasemissionen führen.

Berechnungen im Bericht für OG21 zeigten, dass große Werte auf dem Spiel stehen, heißt es in einer Mitteilung von OG21. Beispielsweise werde die Nutzung unbemannter Plattformen, die durch digitale Technologien ermöglicht werden, die Wertschöpfung um 70 Milliarden NOK bis 2040 steigern. In ähnlicher Weise könnten fortschrittliche Verfahren beim Management der Reservoire die Produktion um 2,5 Milliarden Barrel Öläquivalenten im Zeitraum bis 2040 erhöhen. Dies sei ungefähr so ​​viel wie ein neues Johan Sverdrup-Feld.

OG21 empfiehlt acht Maßnahmen, um Risiken zu reduzieren und die Einführung von Technologien zu beschleunigen.

Lesen Sie hier den ganzen Bericht (in englischer Sprache).

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