Premierministerin als Patin für Umweltschiffe

Seit Mai dieses Jahres in Betrieb: Die erste Passagierfähre mit ausschließlich elektrischem Antrieb "Future of the Fjords"©://www.braa.no/seasight
Seit Mai dieses Jahres ist die „Future of the Fjords“in Betrieb: Jetzt wurde es von Premierministerin Erna Solberg getauft©://www.braa.no/seasight

Oslo, 17. November 2018. Premierministerin Erna Solberg ist die Taufpatin der “Future of the Fjords”, des ersten in Norwegen entwickelten voll elektrisch betriebenen Touristenschiffes. Gebaut wurde das Schiff auf der Werft Brothers Aa in Hyen in Sogn og Fjordane. Die Reederei The Fjords hat inzwischen ein weiteres emissionsfreies Schiff, die “Legancy of the Fjords” bestellt. Sie soll im nächsten Jahr im Oslofjord zum Einsatz kommen.  

Die “Future of the Fjords” ist bereits seit Mai dieses Jahres im regelmäßige Betrieb zwischen Flåm und Gudvangen im Einsatz. Solberg nutztedie Zeremonie, um auf die positiven Wirkungen umweltfreundlicher Technologien aufmerksam zu machen.

„Die norwegische Umwelttechnologie bietet Möglichkeiten für norwegische Arbeitsplätze und stärkt die grüne Wettbewerbsfähigkeit auf internationaler Ebene. Darüber hinaus schaffen wir Exportmöglichkeiten. Dies ist sowohl eine gute Klimapolitik als auch eine Geschäftspolitik”, sagte Solberg. Die Regierung habe ehrgeizige Umweltziele für die maritime Wirtschaft und unsere maritime Strategie hat einen klaren Fokus auf grünen Wandel und umweltfreundliche Schifffahrt, so  Solberg weiter. Daher sei es auch selbstverständlich, dass die Entwicklungsgesellschaft Enova, Innovation Norway und der Research Council zur Finanzierung des Schiff beigetragen hätten.

Sowohl das Schwesterschiff, der weltweit erste Plug-in-Hybrid seiner Art, “Vision of the Fjords”, als auch “Future of the Fjords” sind im Nærøyfjord unterwegs.

“ Future of the Fjords“ wurde im Frühjahr 2018 fertiggestellt und befindet sich seit Mitte Mai auf dem Verdsarvfjord zwischen Flåm und Gudvangen im Einsatz. Im September erhielt das Schiff auf der Schiffbaumesse in Hamburg die Auszeichnung “Schiff des Jahres 2018”, wo die Jury die Gesamtlösung für die Umwelt und die PowerDock-Lösung hervorhob. Da das Stromnetz sowohl für Flåm als auch für Gudvangen eine geringe Kapazität aufweist, speichert das schwimmende Dock nachts und mittags Strom aus dem Netz und lädt das Boot auf, wenn es angedockt ist. Außerdem speichert es das Abwasser, damit dieses nicht im Fjord landet.

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