SWIFO München diskutiert Chancen der Digitalisierung in Norwegen

Etwa 90 Teilnehmer informierten sich zur 21. SWIFO-Veranstaltung in München zum Stand der Digitalisierung in Norwegen.©SWIFO
Etwa 90 Teilnehmer informierten sich zur 21. SWIFO-Veranstaltung in München zum Stand der Digitalisierung in Norwegen.©SWIFO

München, 27. September 2018. Das Skandinavische Wirtschaftsforum, kurz SWIFO, eine Initiative der nordischen Konsulate im Freistaat Bayern, hatte am 27. September 2018 zur einer Veranstaltung zum Thema „Norwegen – Chancen durch Digitalisierung“ eingeladen. Trotz der Konkurrenz durch das gleichzeitig stattfindende Oktoberfest hatten sich zur 21. SWIFO-Veranstaltung, deren Gastgeber Norwegen war, 90 Teilnehmer eingefunden. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie stellte den Raum und das Catering zur Verfügung. Inhaltlich wurde die Veranstaltung von der Deutsch-Norwegischen Handelskammer vorbereitet.

Nach der Begrüßung durch den norwegischen Honorarkonsul Max Aschenbrenner stellte Sybille Köhler, Projektleiterin der AHK Norwegen, dar, welche Rolle digitale Technologien im norwegischen Alltag und in der Wirtschaft des Landes spielen. Insbesondere hob sie hervor,  welche Kooperationsmöglichkeiten sich im Bereich Digitalisierung für bayerische und norwegische Unternehmen bieten.

Etwa 90 Teilnehmer informierten sich zur 21. SWIFO-Veranstaltung in München zum Stand der Digitalisierung in Norwegen.©SWIFO
Sybille Köhler, Projektleiterin der AHK Norwegen©SWIFO

Immerhin gehöre Norwegen zu den fünf Ländern, die weltweit am besten auf die digitale Ökonomie bzw. die sogenannte Industrie 4.0 vorbereitet sind, erklärte Sybille Köhler. Hierzu trage eine überdurchschnittlich gute IT-Infrastruktur bei sowie die Tatsache, dass die Nutzung digitaler Dienstleistungen – zum Beispiel in der öffentlichen Verwaltung oder im Gesundheitssektor – zum natürlichen Teil des norwegischen Alltags geworden seien und von einer sehr technologieaffinen Bevölkerung bereitwillig angenommen würden. Gleichwohl trage der Einsatz digitaler Lösungen, so Köhler, nur zu einem relativ geringen Teil zum BIP bei,  was wiederum deutschen bzw. bayerischen Unternehmen durchaus interessante Geschäftsmöglichkeiten biete.

Marian Kost, Chief Sales Officer der norwegischen Firma Disruptive Technologies AS, präsentierte sein Unternehmen und sprach über die Bedeutung der Digitalisierung für Unternehmen allgemein und speziell in Norwegen. Das Unternehmen entwickelt Produkte und Lösungen für das Internet of Things-Lösungen (IoT), speziell kabellose Sensoren zum Erfassen und Steuern über das Internet. Das Unternehmen wurde 2013 gegründet und hat seinen Sitz in Bergen. Kürzlich eröffnete es im Münchner Raum eine Niederlassung. Ausschlaggebend für die Wahl des Standortes in Deutschland sei nicht nur der interessante Markt, sondern vor allem auch die Nähe zu hier ansässigen Forschungseinrichtungen, Universitäten und Hochschulen gewesen.

 

Norwegens Honorarkonsul in Bayern, Max Aschenbrenner Mitte,) im Gespräch beim Get-Together©SWIFO
Norwegens Honorarkonsul in Bayern, Max Aschenbrenner (Mitte), im Gespräch beim Get-Together©SWIFO

Das SWIFO lädt seit 2011 regelmäßig zu Veranstaltungen ein. Ziel ist es, breite Wirtschaftskreise für Geschäftsmöglichkeiten im Norden zu interessieren. Verantwortlich für die Organisation ist jeweils ein anderes Konsulat, wodurch Synergie-Effekte genutzt werden und zugleich die kulturelle wie wirtschaftliche Zusammengehörigkeit der skandinavischen beziehungsweise nordischen Länder hervorgehoben wird. Nach Vorträgen und Diskussion eines Themas besteht beim Get-Together die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und  Ideen zu entwickeln.

Gäste, die sich für den Norden Europas interessieren, sind herzlich willkommen. Auch besteht die Möglichkeit für Unternehmen, sich auf diesen Veranstaltungen einem breiteren interessierten und fachkundigen Publikum vorzustellen.

Kontakt:
Norwegische Honorarkonsulat in München
office@norwegischer-honorarkonsul-münchen.de
Tel.: + 49 89 545 21 – 150
Melden Sie sich per E-Mail an, um künftig  Einladungen des SWIFO zu erhalten.

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